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Wichtige Tipps von Profis für Schüler für die richtige Berufswahl Haren:Praktika sind sehr wichtig

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Die Bedingungen für ein Humanmedizin-Studium erläuterte der Meppener Arzt Dr. Klaus Pohlmann den Schülerinnen des Harener Gymnasiums bei der Berufsinformation des Rotary Clubs. Foto: Hermann-Josef MammesDie Bedingungen für ein Humanmedizin-Studium erläuterte der Meppener Arzt Dr. Klaus Pohlmann den Schülerinnen des Harener Gymnasiums bei der Berufsinformation des Rotary Clubs. Foto: Hermann-Josef Mammes

ma Haren. Einen Satz hörten die 60 Schüler des Gymnasiums Haren bei der Berufsinformation am Mittwoch immer wieder: „Praktika sind ganz wichtig.“ So erzählten elf Experten aus ihrem Berufsalltag und gaben wichtige Ratschläge zu ihren jeweiligen Jobs.

Die Veranstaltung im Welcome-Center der Firma ELA Container in Haren fand erneut auf Einladung des Rotary Clubs Meppen statt. Haiko de Buhr ermunterte die Jugendlichen, nach der Vorstellung der elf Berufe die Chance zu ergreifen, mit den „Profis das persönliche Gespräch zu suchen“. Die Schüler nutzten dies auch reichlich.

In Kurzreferaten stellen vorab die Experten ihren Beruf vor. Maschinenbau-Ingenieur Ludger Vehring (Firma Röchling) nannte die Berufsperspektiven „auch für Frauen hervorragend“ und das bei „guten Verdienstmöglichkeiten“.

Sozialpädagoge Bernd Röben erwiderte, dass „derjenige, der viel Geld verdienen will, nicht in die Sozialarbeit gehen sollte“. Berufsaussichten seien gerade für Männer gut. Wie alle Referenten ermutigte er die Schüler, „sich in Praktika selbst auszuprobieren“. Den Beruf der Rechtsanwältin stellte Monika de Buhr vor. Dabei sei das Jura-Studium Basis für viele Jobs. Landrat Reinhard Winter sei auch von Haus aus Jurist. Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Marita Sahnen-Röben sagte, dass ihr Berufsalltag „aus viel Detektivarbeit“ besteht. Es sei ein sehr lebendiger Beruf, der aber auch psychisch belastend sein könne.

Bankkauffrau Katharina Hülshoff war mit 23 Jahren die jüngste in der Runde. Nach dem Abitur in Meppen absolvierte die Bankkauffrau bei der Emsländischen Volksbank ein duales Studium. Ihr Job sei „sehr interessant und vielfältig“.

Gleiches gilt auch für Agraringenieure, wie Martin Möllering berichtete.

Der Meppener Dr. Christian Rölleke warb für den Zahnarztberuf, der auch viel Feinmechanik beinhalte. Die Berufschancen seien sehr gut. Allein in Meppen seien von den 17 Zahnärzten acht älter als 60 Jahre. Auch bei den Humanmedizinern gibt es laut Dr. Klaus Pohlman einen großen Bedarf. Dabei hätten sich die Dienstzeiten erheblich verbessert. Wie bei den Zahnmedizinern geben die Frauen im Studium mit 70 Prozent inzwischen den Ton an. Esther Wermes arbeitet in Haren als Grundschullehrerin. Gerade bei sechs- und siebenjährigen Kindern bestünde ihre Tätigkeit zu 50 Prozent aus Erziehungsarbeit.

„Kreativ unter Zeitdruck“ arbeiten müssen nach Angaben von Matthias David Werbefachmänner. Gleiches gilt für Redakteure wie MT-Redaktionsleiter Hermann-Josef Mammes erläuterte. Für beide Berufe benötigt man ein abgeschlossenes Hochschulstudium.


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