Indoor Parcours am 24. März Boxclub und Stadtjugendring Haren werben gemeinsam

Von Heiner Bange

Machen Werbung für den Harener Indoor Parcours 2018: Vertreter des Stadtjugendringes und des Boxclubs. Foto: Heiner BangeMachen Werbung für den Harener Indoor Parcours 2018: Vertreter des Stadtjugendringes und des Boxclubs. Foto: Heiner Bange

Haren. Der 2017 erstmals durchgeführte Harener Indoor Parcours (HIP) soll am 24. März wiederholt werden, erfuhren die Mitglieder des Stadtjugendringes (SJR) von Vertretern des Boxclubs Haren.

Der Boxclub hatte die Idee für die sportliche Großveranstaltung und bekommt dafür die Unterstützung des SJR bei der Organisation. Carsten Haueis und Christian Judick vom Haren Boxclub berichteten, dass man sich für dieses sportliche Ereignis 20 interessante und durchaus anspruchsvolle Hindernisse ausgedacht habe. Es werde Wert auf ein minimales Verletzungsrisiko gelegt und Teilnehmer können auch einzelne Hindernisse auslassen. Die beiden Sportler würden wünschen sich, dass die Teilnehmerzahl von 100 Aktiven bei der Premiere-Veranstaltung dieses Mal „getoppt“ werde. Es können Gruppen gegeneinander antreten. Informationen und Anmeldung: https://harener-parcour.jimdo.com.

Der Stadtjugendring verfügt nach den Worten der Vorsitzenden Johanna Hüsers über ein Ausleihangebot, das die angeschlossenen Gruppen und Verbände im vergangenen Jahr unterschiedlich stark in Anspruch genommen hätten. Besonders das „City-Mobil“, ein von der Stadt an-geschaffter VW Bus, sei immer sehr gefragt. Daneben können die Jugendverbände zum Beispiel eine Musikanlage, sechs Kanus, einen Spendentrichter und einen sogenannten „Menschenkicker“ gegen geringes Entgelt ausleihen. Hüsers wies auf die Projektförderung hin. Dem SJR stehen für Neuanschaffungen jährlich 2.600 Euro zur Verfügung.

Zur Einstimmung auf die Kirmes wird am Samstagnachmittag, 25. August, für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Beachvolleyballturnier angeboten. Austragungsort ist die Sportanlage des SV Eintracht Emmeln. Dem Stadtjugendring ist nach den Worten von Johanna Hüsers daran gelegen, nicht nur den sportlichen Wettkampf in den Vordergrund zu stellen sondern auch den Spaß sowie den Austausch der Verbände und Gruppen untereinander.

Ob und in welchen Bereichen die bisherige Jugendarbeit in der Stadt Haren verbesserungsbedürftig ist, soll laut Stadtjugendpfleger Günter Krüssel mit Unterstützung der Agentur „Pro-t-in“ aus Lingen untersucht werden. Dazu sei geplant, möglichst viele „Insider“ aus den Gruppen und Verbänden für einen Workshop zu gewinnen, in dessen Verlauf ein Fragebogen entwickelt werden soll, um online die Wünsche der jungen Leute in Erfahrung zu bringen.

Nach den Worten von Johanna Hüsers sind die ehrenamtlichen Helfer in der Flüchtlingsarbeit darauf angewiesen, über geeignete Angebote der Gruppen und Verbände zu erfahren. Die Delegierten verständigen sich darauf, dass der SJR in diesem Bereich eine Vermittlerrolle übernehmen wird. Über positive Erfahrungen berichteten die Vertreter des Boxclubs, die gute Integrationschancen trotz der sprachlichen Barrieren insbesondere in sportlichen Verbänden sehen.