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Straßenbeleuchtung und Klärwerk Hagen spart Geld durch Investitionen

Von Frank Muscheid | 02.03.2015, 13:50 Uhr

Die Investitionen in Beleuchtung und Klärwerk zahlen sich auf der Stromrechnung für die Gemeinde Hagen aus. Darüber hat Fachdienstleiter Stefan Altevogt jetzt den Wege- und Verkehrsausschuss informiert.

Demnach sind die Kosten für Straßenbeleuchtung seit 2006 von jährlich 80000 Euro auf 70000 Euro gesunken, der Stromverbrauch von rund 560000 auf 350000 Kilowattstunden. „Ohne Einsparmaßnahmen wären wir über die 100000 Euro Stromkosten hinausgeschossen“, so Altevogt, der Erneuerbare-Energien-Gesetz und Stromkostensteigerung als Gründe anführte. „Wir wollen weiter Leuchtmittel auf Kompaktleuchtstofflampen umrüsten und bei neuen Lampen auf LED umsteigen.“

Bei bestehenden Lampen ganze Köpfe gegen LED-Lampenköpfe auszutauschen, sei bei mehr als 600 Euro pro Stück noch unwirtschaftlich und 20 mal teurer als neue Leuchtmittel.

Im Oktober 2013 wurde in neue Lüfterplatten in der Kläranlage investiert, die alten Lüftungsanlagen waren verschlissen und hatten mit der Strompreissteigerung die Kosten 2013 auf fast 90000 Euro geschraubt, so Altevogt. „2014 lagen wir dann noch bei etwas über 60000 Euro“. Die Investition spare etwa 20000 Euro im Jahr, der Stromverbrauch beider Belebungsbecken sei von mehr als 45000 Kilowattstunden auf unter 30000 Kilowattstunden gefallen.

Nur einzelne Störungen wie beim Antrieb des Nachklärbeckens trieben sie kurzzeitig über diese Marke.