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Hagen Spiele, Spannung, Sonnenschein

16.07.2009, 22:00 Uhr

Nach zehn Tagen ist das Mädchenzeltlager der Kirchengemeinde St. Martinus Hagen wieder in die Heimat zurückgekehrt. Eine Rekordzahl von 145 Mädchen zwischen 9 und 15 Jahren verlebte die ersten Tage der Sommerferien auf einem Zeltplatz in Dinklage.

Ein Leitungsteam von 39 jungen Frauen hatte ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. So sollten die Kinder im Fantasyspiel Bibi Blocksberg bei einem spannenden Rätsel unterstützen, im Detektivspiel das Verschwinden einer Gruppenleiterin aufklären oder im „Supermegaaffengeilen Kombinationsgewitter“ in kleinen Wettkämpfen gegeneinander antreten. Außerdem durften natürlich Dauerbrenner wie die Gruselwanderung, Singen und Stockbrot am Lagerfeuer oder der 24-Stunden Tag, an dem sich die Kinder mit ihren Gruppenleiterinnen für eine Nacht ein Quartier außerhalb des Zeltplatzes suchen, nicht fehlen.

Die Lagerleitung zieht kurz nach der Ankunft in Hagen ein sehr positives Resümee. „Wir hatten die ganze Zeit eine richtig gute Stimmung auf dem Platz. Die meisten Kinder waren traurig, als die Abfahrt bevorstand, und freuen sich jetzt schon auf das nächste Jahr“, erzählt Sonja Karthaus glücklich. „Alle vorbereiteten Programmpunkte konnten dank der guten Wetterverhältnisse planmäßig umgesetzt werden und kamen bei den Mädchen gut an“, fügt Brit Beinlich hinzu. Katharina Gausmann dankt insbesondere den zahlreichen Gruppenleiterinnen, den Kochfrauen und allen, die das Lager unterstützt haben. „Ohne diesen Einsatz wäre ein solches Lager gar nicht möglich. Es war überragend, was die Gruppenleiterinnen hier vor Ort geleistet haben, und die ganzen glücklichen Gesichter der Kinder sind da ein großes Dankeschön.“

Einen kleinen Wehrmutstropfen gab es dennoch: Bei einem Nachtspiel, dem sogenannten „Überfall“, bei dem aus Hagen und Umgebung angereiste Personen spielerisch versuchen, den Wimpel des Zeltlagers zu entwenden, wurden in einer Rangelei vier Teilnehmerinnen versehentlich leicht verletzt und mussten kurzzeitig im Krankenhaus behandelt werden. „Den Mädchen ging es aber schnell wieder gut, und so konnten wir die letzten Tage des Zeltlagers und insbesondere den traditionellen stimmungsvollen letzten Abend wieder gemeinsam verleben“, so die Lagerleitung.