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Geplante Altenwohnungen an der Natruper Straße sollen kein Fremdkörper werden Hagener Ratspolitiker um Kompromiss bemüht

Von Wolfgang Elbers | 16.09.2011, 15:47 Uhr

Auf der Tagesordnung des Planungs-, Bau- und Umweltausschusses der Gemeinde stand am Donnerstagabend ein wichtiges Thema: das geplante „Gemeindezentrum“ mit Altenwohnungen.

Das Bauvorhaben an der Natruper Straße auf einer neben dem Anna-Stift gelegenen Fläche sorgt seit Längerem bei den Anliegern für heftige Diskussionen. Sie kritisieren eine dreigeschossige Höhe und den vorgesehenen südlichen Grenzabstand. Ihr Anwalt hat in einer Stellungnahme deutlich gemacht: „Das beabsichtigte Bauvorhaben wirkt wie ein ,Fremdkörper‘ und zerschneidet den zwischen Natruper Straße und Brooksweg vorhandenen Grüngürtel in eklatanter Weise.“ CDU-Ratsmitglied Jürgen Leonhard warb um offene Diskussion: „Wir sind noch ganz am Anfang des Verfahrens.“ Von den Vertretern der Ratsmehrheit und einem SPD-Vertreter wurde eine Variante favorisiert, bei der die beiden Gebäude in Längsrichtung angeordnet sind und der Grenzabstand auf Vorschlag der CDU auf acht Meter erweitert wurde. Sie wird jetzt Grundlage der Öffentlichkeitsbeteiligung.