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Dem Schießsport verbunden Oliver Glaser aktiv im Schützenkreis Osnabrück Land

Von Horst Troiza | 09.12.2015, 16:10 Uhr

Schießsport im Schützenverein – das ist für Oliver Glaser ein Lebensinhalt. Von Kindesbeinen an dem Schützenwesen verbunden ist das heutige Mitglied des Schützenvereins Natrup-Hagen gleichzeitig auch Kreissportleiter im Schützenkreis Osnabrück Land-West.

Schon als kleiner Junge hatte Oliver Glaser Kontakt zum Schützenwesen. „Meine Großeltern waren Mitglieder im Schützenverein, ebenso meine Eltern. Alles was damit zu tun hatte, war mir schon früh vertraut.“ Als er größer wurde, reihte er sich ebenfalls ein, anfangs aber noch beim Spielmannszug der Schützengesellschaft Hasbergen. Dann wurde er Schützenbruder.

Vereinskarriere

Insgesamt 25 Jahre lang hielt er dem Verein die Treue. Bei der Wahl zwischen Traditionspflege und Schießsport entschied er sich für den Sport. Glaser wurde zum Vereinssportleiter der SG gewählt und bekleidete auch das Amt des 2. Vorsitzenden. 2006 wurde er zum stellvertretenden Schießsportleiter auf Kreisebene ernannt, zwei Jahre später wurde ihm die gesamte Leitung der Schießsportabteilung übertragen.

Seine Aufgabe besteht darin, die Aktivitäten der besten Sportschützen aus den zehn Vereinen des Schützenkreises zu koordinieren, Wettkämpfe zu organisieren und den Kontakt mit der Bezirks- und der Landesebene zu halten. Das macht er natürlich nicht allein. „Da gibt es noch die Damensportleiterin, den Jugendsportleiter und noch weitere, insgesamt sieben Personen. Wir verstehen uns als Team, sonst würde das Ganze auch gar nicht klappen können.“

Tischler von Beruf

Tagsüber geht er seinem Beruf als Tischler nach, doch wenn die Kreissäge schweigt, ist noch lange nicht Feierabend. Dann ist er wieder Kreissportleiter und trifft sich mit Vereinsvorständen, seinen Kollegen im Kreisvorstand oder bereitet mit dem Sportleiterteam Wettkämpfe vor. Doch an einem hält der Ehemann und Vater zweier Kinder fest. „Es muss genügend Zeit für die Familie übrig bleiben, da gibt es nichts.“ Da bleiben auch schon mal Computer und Handy ausgestellt.

Langeweile kennt der 35-Jährige nur vom Hörensagen. Denn er ist immer ein Mensch gewesen, der sich engagieren möchte. „Wenn ich etwas mache, dann will ich es auch aktiv tun“, beschreibt er seine Einstellung. Das gilt auch für seine Entscheidung, sich auf dem Feld der Politik umzutun. Seit 2011 engagiert er sich für die SPD im Unterbezirksvorstand.