Platz-Sanierung auf Sportanlage Im Stern Nach der Hagener Kirmes soll der Kunstrasen erneuert sein

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Derzeit alles im Zeitplan: Bürgermeister Peter Gausmann (links) hat sich am Donnerstagnachmittag auf der Sportanlage Im Stern ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten gemacht. Im Vordergrund eine der schadhaften Stellen, die jetzt ausbessert werden, bevor das neue Kunstgrün verlegt wird. Foto: MindrupDerzeit alles im Zeitplan: Bürgermeister Peter Gausmann (links) hat sich am Donnerstagnachmittag auf der Sportanlage Im Stern ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten gemacht. Im Vordergrund eine der schadhaften Stellen, die jetzt ausbessert werden, bevor das neue Kunstgrün verlegt wird. Foto: Mindrup

Hagen. Der Zeitplan ist eng: Anfang Oktober soll die Mitte vergangener Woche begonnene Sanierung des Kunstrasenplatzes auf der Sportanlage Im Stern abgeschlossen sein und der Ball wieder rollen.

Die Arbeiten sind seit dieser Woche voll im Gang, nachdem an den ersten Tagen Regenwetter herrschte. Bürgermeister Peter Gausmann ist optimistisch: „Wenn die äußeren Bedingungen so spätsommerlich bleiben, wie sich der Himmel derzeit präsentiert, wird die Firma den Termin halten.“

Gesamtkosten 250000 Euro

Bisher hat es nach seinen Worten jedenfalls keine Überraschungen im Untergrund gegeben, nachdem der alte Kunstrasen abgetragen worden ist. „Es sind keine größeren Schäden am Platzunterbau festgestellt worden. Die schadhaften Stellen werden ausgebessert, und dann kann schon damit begonnen werden, den neuen Belag aufzubringen.“

Der Aufbau des neuen Kunstgrüns läuft damit bisher voll nach Plan. Rund 250000 Euro kostet insgesamt die Erneuerung, bei der die bisher verwendete erste, noch komplett mit Sand verfüllte Kunstrasen-Generation jetzt durch eine Weiterentwicklung mit Kunststoff-Granulat als Befüllung ersetzt wird. Hagens Bürgermeister: „Es war an der Zeit, den Belag nach 15 Jahren auszuwechseln und dem Verein Spvg. Niedermark wieder einen optimalen Spielrasenplatz für Spiel- und Trainingsbetrieb zur Verfügung zu stellen.“

Die Entscheidung, den Platz zu sanieren, ist im Juni vergangenen Jahres einstimmig vom Rat der Gemeinde getroffen worden, nachdem die Zusage des Kreissportbundes vorlag, 30 Prozent der Kosten zu übernehmen. Ein Fünftel der Kosten bringt die Spielvereinigung Niedermark durch Eigenleistungen auf, sodass es zu einer hälftigen Co-Finanzierung durch die Kommune kommt.

Peter Gausmann: „Voraussetzung für die Beteiligung des Kreissportbundes ist unter anderem gewesen, dass der Pachtvertrag des Vereins für die Sportanlage Im Stern mindestens eine Laufzeit hat, die den gesamten Abschreibungszeitraum abdeckt. Das haben wir vertraglich vereinbart, denn eine Chance, so günstig an einen neuen Kunstrasenplatz zu kommen, bietet sich selten.“

Gausmann: Eine Herausforderung

Möglich gewesen sei dies allerdings nur, weil die Spvg. Niedermark sich bereit erklärt habe, den nicht unerheblichen Eigenanteil von 20 Prozent der Gesamtkosten zu übernehmen. Gausmann: „Das ist für einen Verein eine Herausforderung, so einen Betrag zu stemmen.“ Hier zeige sich wieder einmal, was möglich sei, wenn zusammen ein Ziel verfolgt werde.

Hagens Bürgermeister hofft jetzt, dass in der Woche nach der Kirmes der Ball wieder auf dem Kunstrasen rollt: „Es ist schon jetzt überall zu merken, wie sehr sich Verantwortliche und Mannschaften auf den neuen Platz freuen.“ Nur das Wetter muss jetzt in den kommenden eineinhalb Wochen noch entsprechend mitspielen.


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