Schnäppchenjäger am Martinusheim Gute Geschäfte auf dem Flohmarkt in Hagen

Von Horst Troiza

Eiffelturm, Big Ben, Chrysler- und Empire State-Building waren der Blickfang am Stand von Jasmin (vorn), Fabienne (stehend) und Svenja (verdeckt), die über gute Geschäfte auf dem Flohmarkt berichteten. Foto: Horst TroizaEiffelturm, Big Ben, Chrysler- und Empire State-Building waren der Blickfang am Stand von Jasmin (vorn), Fabienne (stehend) und Svenja (verdeckt), die über gute Geschäfte auf dem Flohmarkt berichteten. Foto: Horst Troiza

Hagen. Kleidung, Spielzeug, Krimskrams und anderes lockte am Samstag Schnäppchenjäger zum Martinusheim, wo anlässlich des Pfarrfestes der traditionelle Flohmarkt aufgebaut war. An mehr als 40 Ständen versuchten große und kleine Verkäufer, Gebrauchtes an den Mann und die Frau zu bringen.

Diese Gelegenheit wollten sich viele nicht entgehen lassen und kamen schon gleich zu Beginn um neun Uhr, um in den Auslagen zu stöbern. Hosen und Jacken, Pullis und Schuhe in allen Größen, dazu Brettspiele, Spielzeug und vieles mehr war im Angebot. Einst neu angeschafft waren die Besitzer jetzt herausgewachsen oder hatten das Interesse daran verloren. Bei schönem Wetter flanierten die Besucher an den Tischen vorbei, prüften hier und dort mit Blicken, nahmen etwas anderes in die Hand oder probierten das Gefundene gleich dem eigenen Sprössling an.

Leitungsteam zufrieden

„So ein Flohmarkt steht und fällt mit dem Wetter. Heute haben wir Glück, das ist zum Vorteil für Käufer und Verkäufer“, meinte Gerd Holtkotten, Sprecher des Leitungsteams der Kolpingsfamilie, die den Flohmarkt organisiert. Er stand im Zelt hinter der Theke, wo Kaffee und kühle Getränke, belegte Brötchen und ab Mittag Kuchen zu erhalten war. „Es sind fast 45 Stände heute vor dem Martinusheim. Weniger als es früher schon einmal gewesen sind, aber immer noch genügend, um Besucher anzulocken.“

Damit alles reibungslos lief, waren wieder viele Mitglieder der Kolpingsfamilie hinter den Kulissen tätig, so wie Frank Höckerschmidt, der mit Holtkotten Thekendienst machte. Höckerschmidts Tochter Lena half ebenfalls mit, ebenso wie Ehefrau Heike und Sohn Jonas. Während sie Getränke ausgaben, ging draußen der Verkauf weiter. Eine Hose in Größe 128 für 5 Euro, eine Jacke aus Jeansstoff für 3 Euro. Jasmin, Fabienne und Svenja, drei Schülerinnen, hatten schon einiges abgeben können. „Wir hatten eine Reithose, die war gleich weg. Überhaupt sind wir bisher zufrieden, wir haben schon was in der Kasse.“ Blickfang an ihrem Stand waren einige Wolkenkratzer, die sie früher als Puzzle zusammengesetzt hatten, die aber jetzt nicht mehr in die Jungmädchenzimmer passten. „Die sind von innen beleuchtet und wechseln die Farbe“, köderte Jasmin eine Interessentin, die dann aber doch zurückzog. Na ja, selbst auf einem Flohmarkt geht eben nicht alles weg.


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