Weitere Hotspots geplant Hagen und Hasbergen wollen freies W-Lan ausbauen

•Nur ein Klick zum kostenlosen W-Lan-Spot: Ab Ende Juli soll es auch im Bereich Roter Platz in GMHütte ein Freifunk-Netz geben. Hagen und Hasbergen wollen ebenfalls weitere Hotspots einrichten. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa•Nur ein Klick zum kostenlosen W-Lan-Spot: Ab Ende Juli soll es auch im Bereich Roter Platz in GMHütte ein Freifunk-Netz geben. Hagen und Hasbergen wollen ebenfalls weitere Hotspots einrichten. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Hagen/Hasbergen. Die Nachbarkommune GMHütte bekommt Ende Juli auf dem Roten Platz vor dem Rathaus ein freies W-Lan-Netz, das dann ausgebaut werden soll. Auch Hagen und Hasbergen planen, den kostenlosen Internet-Zugang im Ortskern weiter zu verbessern.

Sowohl in der Kirschgemeinde als auch in der Hüggel-Kommune ist vorgesehen, weitere Hotspots an viel frequentierten Punkten einzurichten, die einen Zugang ins World Wide Web ermöglichen.

Umsetzung im Spätsommer Ziel

Hagens Bürgermeister Peter Gausmann: „Wir haben im vergangenen Jahr auf dem neu gestalteten Rathausvorplatz die Möglichkeit geschaffen, kostenlos W-Lan zu nutzen.“ Das werde gut angenommen – zum Beispiel von Besuchern, die den Zugang nutzen, um sich über Angebote vor Ort zu informieren. Auch Flüchtlingsfamilien seien immer wieder vor dem Rathaus anzutreffen, um von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, ohne Gebühr mit ihren Smartphones eine Stunde ins Internet zu kommen.

Nächster Hotspot am Hallenbad

In Kürze soll es diesen kostenlosen Service an weiteren Gebäuden der Gemeinde geben. Gausmann: „Wir prüfen gerade die Angebote, um weitere Punkte mit hoher Publikumsfrequenz einzubeziehen. Als Nächstes soll in der Obermark der Bereich Sporthalle/Hallenbad einen Hotspot bekommen und dann die Sporthalle Gellenbeck sowie der Freibad-Bereich folgen. Auch die Dorfstraße und der Zentrumskreisel bei Wellmann sind vorgesehen. Gausmann: „Ziel ist, dass wir an den Sporthallen-Standorten im Herbst in die Umsetzung gehen.“

Bisher zwei Hotspots im Hasberger Zentrum

In Hasbergen gibt es im Ortszentrum bisher zwei von der Gemeinde eingerichtete Hotspots für freies W-Lan: an der Flüchtlingsunterkunft am Eisenbahnweg und am Feuerwehrhaus, um unter anderem den hier von der Gemeinde untergebrachten Schutzsuchenden aus Kriegs- und Krisengebieten die Möglichkeit zu geben, ohne kostenpflichtiges Einloggen bei einem Mobilfunkanbieter den Kontakt mit Familien und Freunden zu halten.

Jürgen Klein: Ausweitung geplant

Hasbergens Kämmerer Jürgen Klein: „Es ist auch geplant, am Rathaus einen kostenlosen Internet-Zugang einzurichten. Hier sind die Kollegen gerade dabei, eine solche Verbindung mit unterschiedlichen Zugriffsberechtigungen einzurichten.“ Auch im Zuge der weiteren Ortskerngestaltung sei freies W-Lan natürlich ein Thema. Aber das werde vermutlich noch rund zwei bis drei Jahre dauern.


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