Springen auf allen Vieren Hagener Hundeverein veranstaltet erstes Agilityturnier

Eduard Ebel

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Springen und sprinten: Mehr als 80 Teilnehmer und 100 Hunde zeigten ihr Können auf dem Parcours. Foto: Eduard EbelSpringen und sprinten: Mehr als 80 Teilnehmer und 100 Hunde zeigten ihr Können auf dem Parcours. Foto: Eduard Ebel

ebl Hagen. „Agility“: Sagt Laien zunächst gar nichts – bedeutet aber für Hundeliebhaber hartes Training und Disziplin. Zum ersten Mal organisierte der „Deutsche Verein für Schäferhunde“ aus Hagen ein derartiges Turnier, in dem gut 80 Teilnehmer und 100 Vierbeiner einen vielseitigen Parcours überwinden sollten.

Das Wetter am Sonntagmorgen war unbeständig – doch für die Teilnehmer und die Hunde kein Problem. Mit Zelten, heißen Würstchen und warmen Getränken ausgestattet, freuten sich die Teilnehmer auf einen ereignisreichen Tag. Beginnend mit einer Platzbegehung, nahmen die Herrchen und Frauchen die Schwierigkeiten des Parcours unter die Lupe: „Diese Begehung sieht manchmal aus wie ein Balletttanz“, scherzte der Agility-Obmann Ralf Stönner.

Hürden, Slalomstangen und ganz viel Lob

Im anschließenden Wettbewerb wurde es ernst: Unterteilt in drei verschiedenen Lesitungsklassen durchquerten die Hunde ein dutzend Hindernisse aus Sprunghürden, Tunneln und Slalomstangen. Es muss dabei in zwei Läufe unterschieden werden: Beim „A-Lauf“ gibt es zusätzlich Kontaktzonengeräte wie Wippen, die beim anschließenden Lauf namens „Jumping“ fehlen. Unter den kritischen Augen von Richterin Martina Weß und den anderen Teilnehmern, freuten sich die Hundeführer über die Leistungen ihres Vierbeiners – oder ärgerten sich über kleine Fauxpas.

„Horses and Dreams in Klein“

Entstanden ist das Agility, was übersetzt Flinkheit heißt, aus dem Reitsport. Dort wurde in den Pausen der Springreitturniere mit den eigenen Hunden geübt. Auch Ralf Stönner findet einen Bezug zum Reitsport und verweist dabei auf das benachbarte Großevent: „Wir sind das „Horses and Dreams“ in Klein. Die Teilnahmegebühr beträgt lediglich 13 Euro und das Geld kommt dem Verein zur Finanzierung von Geräten und weiteren Veranstaltungen zu Gute. Es gibt hier keine Sponsoren – es ist viel mehr ein reines Hobby für uns alle.“

Glückliche Gewinner

Aufgrund der unzähligen Leistungsklassen, gab es schlussendlich 27 Gewinner. Insbesondere der Erfolg von Heike Pohlmann wurde groß gefeiert: Sie sicherte sich mit ihrem Hund Loulou den ersten Platz im A-Lauf und im Jumping. Zudem landeten Maren Mandry mit Lucky (2. Platz) und Anneliese Langner mit Fine (3. Platz) in anderen Leistungsklassen auf dem Treppchen.


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