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Geld der Jagdgenossenschaft 1200 Euro-Spende für Hagener Zeltlager

Von Stephanie Kriege und Werner Barthel

Die fünf Vertreter der Leitungsteams der Zeltlager für Hagener Mädchen und Jungen freuten sich über den Scheck, der ihnen vom Vorstand der Jagdgenossenschaft Hagen-Mentrup mit Friedel Heitmeyer, Friedhelm Kölling und Dr. Heiner Ehrenbrink (von links) überreicht wurde. Foto: Werner BarthelDie fünf Vertreter der Leitungsteams der Zeltlager für Hagener Mädchen und Jungen freuten sich über den Scheck, der ihnen vom Vorstand der Jagdgenossenschaft Hagen-Mentrup mit Friedel Heitmeyer, Friedhelm Kölling und Dr. Heiner Ehrenbrink (von links) überreicht wurde. Foto: Werner Barthel

Hagen. Über eine Spende von jeweils 600 Euro konnten sich nun die Organisatoren des Mädchen- sowie des Jungenzeltlagers der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus Hagen freuen.

Der Vorstand der Jagdgenossenschaft Mentrup-Hagen überreichte Vertretern der beiden Lagerteams einen Scheck über 1200 Euro.

Die Jagdgenossenschaft Mentrup-Hagen, der alle Eigentümer von Flächen des Jagdbezirks angehören, verwaltet die Einnahmen aus der Verpachtung des Jagdrechtes auf den rund 600 Hektar Wald und Wiesen. „Da ein Großteil der Eigentümer auf die Einnahmen verzichtet“, sagte Dr. Heiner Ehrenbrink, Vorsitzender der Jagdgenossenschaft, „werden 90 Prozent der Gesamtsumme gespendet. Unser Kassenwart Friedel Heitmeyer verwaltet das Geld, bis der Vorstand beschließt, welche Einrichtungen bedacht werden können.“ In diesem Jahr wird auch eine Summe für das therapeutische Reiten für behinderte Kinder bereitgestellt. Außerdem kommt ein Zuschuss in Höhe von 1000 Euro einigen hilfsbedürftigen Familien zugute, der bei der Finanzierung von medizinischen Hilfsmitteln verwendet wird. Der Vorsitzende Heiner Ehrenbrink betonte, dass es ein Grundanliegen der Jagdgenossenschaft Mentrup-Hagen sei, allen Kindern die Teilnahme an den Zeltlagern zu ermöglichen. „Die Verantwortlichen der Zeltlager wissen um unsere Bereitschaft, dann einzuspringen, wenn Eltern die Teilnahmegebühren nicht aufbringen können.“

„Wir freuen uns über jede Spende“, erklärte Phil Jentzsch von der Lagerleitung des Jungenzeltlagers. Um allen Kindern die Teilnahme an den jeweiligen Lagern zu ermöglichen, versuchten Jungen- wie Mädchenzeltlager stets, die Teilnehmerbeiträge gering zu halten, was durch Spenden wie diese realisiert werden könne.

Die Unwetterschäden, die dem Jungenzeltlager im vergangenen Sommer durch einen überfluteten Zeltplatz in Westerloh entstanden waren, sind mittlerweile vollständig behoben. „Wir sind heiß auf das Lager in diesem Jahr“, spricht Jentzsch für die Runde der Gruppenleiter des Jungenzeltlagers.