Kein Baugenehmigung für Halle in Hagen Am Hagener Engelbusch gibt es wieder ein Schwarzbau-Problem

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Die ohne Baugenehmigung erstellte Halle auf der idyllisch gelegenen Fläche am Engelbusch. /Foto: privatDie ohne Baugenehmigung erstellte Halle auf der idyllisch gelegenen Fläche am Engelbusch. /Foto: privat

Hagen. Der Landkreis Osnabrück hat gegen den Eigentümer eines Grundstücks am Hagener Engelbusch, der schon vor einigen Jahren nicht die Vorgaben einer Baugenehmigung beachtete, erneut ein „bauaufsichtliches Verfahren“ eingeleitet.

Ein Kreissprecher hat in dieser Woche bestätigt : „Der Landkreis hat das Grundstück kontrolliert und festgestellt, dass der Eigentümer eine Halle ohne Genehmigung errichtet hat.“ Da das Verfahren noch in einem frühen Stadium ist und die Prüfungen noch laufen, könne aber noch nichts zum möglichen Ergebnis mitgeteilt werden. Diesmal geht es um ein neues Gebäude, das auf der östlichen Seite der Fläche ohne Bauantrag hochgezogen wurde.

Diesmal droht höheres Bußgeld

Auslöser des rechtlichen Stresses vor fünf Jahren war der Versuch, mit dem in Hagen wohnenden Bauherrn doch noch zu einer Lösung zu kommen, nachdem dieser an der Stelle über mehrere Jahrzehnte eine ursprüngliche Hütte zu einem Wohnhaus ausgebaut hatte, was aber im Außenbereich nicht zulässig ist.

Statt des drohenden Abrisses war der Rückbau zu einem Stallkomplex mit Nebeneinrichtungen wie Maschinen- und Geräteraum vereinbart worden, um hier bis zu zehn Rinder zu halten. Doch die Bauausführung ließ damals Zweifel aufkommen, ob sich der Eigentümer wirklich von einer Wohnnutzung verabschiedet hatte. Wie zu hören ist, wurde damals vom Landkreis ein Bußgeld in mittlerer vierstelliger Höhe verhängt – es könnte jetzt noch höher ausfallen.


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