Bauvorhaben auf der Zielgeraden Feuerwehr Niedermark: Umbau soll Ende des Jahres stehen

André Pottebaum

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Hagen. Die Umbaumaßnahmen am Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Niedermark schreiten zügig voran. Bereits Ende des Jahres soll der Umbau fertig sein und in Betrieb genommen werden.

„Wir freuen uns richtig, dass wir jetzt auf der Zielgeraden sind“, sagt Ralf Zumstrull vom zuständigen Ordnungsamt der Gemeinde Hagen. Seit gut einem halben Jahr wird das Feuerwehrhaus umgebaut und modernisiert, nachdem im März mit den Abrissarbeiten des Spritzenhauses begonnen wurde. Gebäude und Innenausstattung, die teilweise noch aus den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts stammten, waren sichtlich in die Jahre gekommen.

Mehr Platz, moderne Technik

Das „neue“ Domizil soll der Freiwilligen Feuerwehr mehr Platz zur Verfügung stellen und den modernen Anforderungen an technischer Ausstattung, Einsatzplanung und Rückzugsmöglichkeiten gerecht werden. „Derzeit sind die Malerarbeiten noch in vollem Gange. Außenanschlüsse und Versorgungsleitungen werden ebenfalls noch vorbereitet“, berichtet Ortsbrandmeister Frank Pohlmann. Von außen zeigen sich Unterstellplätze für die Feuerwehrfahrzeuge bereits einsatzbereit. Bis eine Inbetriebnahme jedoch möglich ist, braucht es noch Zeit, um die restlichen Sanierungsarbeiten zu beenden.

Eigener Raum für Jugendfeuerwehr

Diese schreiten seit dem Richtfest im Juni stetig voran. „Der ganze Hallentrakt ist gekommen, Heizungen wurden verlegt und es wurde entkernt“, resümiert Frank Pohlmann. In Vorbereitung befinden sich zudem die Parkplätze für die Einsatzkräfte sowie die getrennten Umkleidekabinen für Männer und Frauen. Für die Jugendfeuerwehr wird ein eigener Versammlungsraum geschaffen, um den Nachwuchskräften eine Rückzugsmöglichkeit zu bieten. Außerdem werden im Inneren des Gebäudes noch zahlreiche Wände verputzt sowie Anschlüsse für Strom und Gas verlegt.

Übergangssituation

„Wir möchten gerne noch in diesem Jahr einziehen. Seit Monaten befinden wir uns in einer Art Übergangssituation“, erklärt Ralf Zumstrull. Bereits im Februar hatte die Ortsfeuerwehr ihren Standort vorläufig in die Halle eines Kameraden im Industriegebiet verlagert, um für die Umbauarbeiten Platz zu schaffen. Nach rund sieben Monaten scheint ein Ende der Sanierungsmaßnahmen in Sicht. Rund 530000 Euro nimmt die Gemeinde Hagen in die Hand, um das Feuerwehrhaus im Ortsteil Niedermark auf Vordermann zu bringen.

Reges Interesse in der Bevölkerung

Lediglich ein Wasserschaden im Keller des Gebäudes vor einigen Wochen, habe die zeitliche Planung für die Vollendung der Umbaumaßnahmen durchkreuzt. Dabei wird der Baufortschritt innerhalb der Bevölkerung mit regem Interesse verfolgt, berichten die beiden. „Die Identifikation in der Bevölkerung mit der Feuerwehr ist sehr groß“, so Ralf Zumstrull. Umso wichtiger sei es gewesen, den Standort inmitten eines Wohngebietes aufrecht zu erhalten – aus Tradition sozusagen.

Selbst Bürgermeister Peter Gausmann habe mit viel Interesse den stetigen Baufortschritt begutachtet und begleitet. „Langsam wird es aber auch Zeit, dass wir zurückkommen“, so Frank Pohlmann, der das Engagement aller Beteiligten lobte, ohne deren Eigenleistung der Umbau kaum zu realisieren gewesen sei. Zu welchem Zeitpunkt die offizielle Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses stattfinden soll, steht bislang noch nicht fest. Frank Pohlmann und Ralf Zumstrull hoffen, dass es im Frühjahr 2017 so weit sein wird. Spätestens am 11. Juni 2017 wird der Umbau jedoch für Jedermann einsichtig sein, wenn die Ortsfeuerwehr zum Tag der offenen Tür einlädt.


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