Hagen schießt 150000 Euro dazu Kunstrasenplatz am Hagener „Im Stern“ soll erneuert werden

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Die Sportanlage Im Stern der  Spvg. Niedermark mit dem Kunstrasenplatz. Luftaufnahme: Archiv/Jörn MartensDie Sportanlage Im Stern der Spvg. Niedermark mit dem Kunstrasenplatz. Luftaufnahme: Archiv/Jörn Martens

Hagen. Die Gemeinde Hagen will das ihre dazu beitragen, dass der Kunstrasenplatz der Spvg. Niedermark auf der Sportanlage Im Stern saniert 2017 erneuert wird. Einstimmig hat der Familien-Ausschuss befürwortet, die hälftige Co-Finanzierung der Kosten von 300000 Euro zu übernehmen.

Dass Sanierungsbedarf besteht, ist unumstritten: Der 2002 entstandene Kunstrasenplatz gehört zur ersten Generation mit Sandverfüllung und hat die bei rund 15 Jahren liegende Nutzungsdauer fast erreicht. Das stellte auch Fachdienstleiter Markus Hestermeyer im Ausschuss heraus: „Die Abschreibungszeit ist überstanden.“ Es sei der Zeitpunkt erreicht, den Belag auszuwechseln.

Antrag muss bis Ende August gestellt werden

Im Rahmen der Haushaltsberatungen ist die Verwaltung beauftragt worden, beim Kreissportbund abzuklären, ob 2017 eine Förderungsmöglichkeit für die Kunstgrün-Sanierung besteht. Ergebnis der entsprechenden Nachfrage: Bisher sind noch keine größeren Maßnahmen beim Kreissportbund angemeldet worden, und der erforderliche Antrag müsste bis Ende August des laufenden Jahres gestellt werden.

Allerdings ist die Zuschussfähigkeit, die höchstens 30 Prozent beträgt, an bestimmte Voraussetzungen geknüpft: So muss der Pachtvertrag des Vereins für die Sportanlage mindestens den gesamten Abschreibungszeitraum abdecken und die Spielvereinigung Niedermark 20 Prozent der auf 300000 Euro veranschlagten Kosten als Eigenmittel aufbringen. Von der Gemeinde wäre dann die andere Hälfte der Kosten zu tragen – 150000 Euro.

Von den Fraktionsvertretern gab es nur Zustimmung zu den Sanierungsplänen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Uwe Sprehe erklärte im Familienausschuss: „Ich freue mich, dass wir diesen Punkt heute auf der Tagesordnung haben und sich im Zuge der Haushaltsberatungen ergeben hat, die Erneuerung um ein Jahr von 2018 auf 2017 vorzuziehen.“

Maximale Förderung durch Kreissportbund?

Für die CDU-Ratsmehrheit machte Klaus Herkenhoff deutlich: „Der Platz war vor 14 Jahren Stand der Technik und ein Highlight für die Gemeinde.“ Inzwischen gebe es Weiterentwicklungen, und ein neuer Platz trage dazu bei, dass die Spielvereinigung auch künftig ihre gute Jugendarbeit fortsetzen könne. Der 20-prozentige Eigenanteil sei für den Verein eine hohe Hausnummer.

Jetzt hoffen die Ratspolitiker, dass eine maximale Förderung durch den Kreissportbund möglich ist.


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