Jungenzeltlager Gellenbeck Hagener Jugendliche ohne Heimweh in Bippen

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Hagen. Für viele Kinder und Jugendliche sind die sommerlichen Zeltlager das Highlight des Jahres: Von einer zehntägigen Abenteuerreise in Bippen bei Fürstenau ist jetzt das Jungenzeltlager der katholischen Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt in Gellenbeck zurückgekehrt.

Wer nach dem langen Schuljahr noch nicht genug Erholungsbedarf hatte – den forderten die rund 30 Gruppenleiter gleich zu Beginn mit einer kleinen Mini-Tour-de-France so richtig heraus: Die etwa 52 Kilometer von Gellenbeck nach Bippen legten die 76 Jungs mit ihren Betreuern kurzerhand auf dem Fahrrad zurück. „Das war eine ganz schön schweißtreibende Angelegenheit. Erfreulicherweise haben nur zwei Teilnehmer unterwegs schlappgemacht; sie wurden von den hinterherfahrenden Autos eingesammelt“, erzählte Lagerleiter Markus Garske.

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Ausflug an den Alfsee

In Bippen standen für die 9- bis 15-Jährigen jede Menge spannende Aktivitäten auf dem Programm, wie Fußball- und Völkerballturniere. Ein Höhepunkt war der Ausflug an den Alfsee. „Dort haben wir eine Kanutour unternommen, konnten baden und uns am Strand entspannen“, sagte Garske.

Spaß beim Gruppenleiter-Suchspiel

Beliebt waren bei den Schülern auch der Stationslauf, bei welchem verschiedene Geschicklichkeitsübungen und Rätsel zu bewältigen waren, und das Gruppenleiter-Suchspiel: Bei diesem haben sich die Gruppenleiter zum Beispiel als Pac-Man, Vogelscheuche oder Panzerknacker verkleidet und im Ankumer Ortskern versteckt. „Die Jungen mussten uns suchen und erraten, wer sich hinter den Maskierungen verbirgt“, berichtete Garske und ergänzte: „Auch so mancher Passant hat angesichts der einfallsreichen Kostüme dumm aus der Wäsche geguckt.“

Kampf um den Lagerpokal

Bei den meisten Programmpunkten konnten die Jugendlichen Punkte für die Lagerpokal-Gesamtwertung sammeln. Bei den älteren Teilnehmern gewann am Ende Jan Ali Räther die begehrte Trophäe, bei den jüngeren setzte sich Till Imhorst durch.

„Kein Heimweh-Kind“

Insgesamt ist Garske sehr zufrieden mit dem diesjährigen Camp. „Wir hatten kein einziges Heimweh-Kind, das nach Hause wollte. Das habe ich in dieser Form noch nie erlebt“, freute sich der Lagerleiter. Die Rückfahrt wurde im Übrigen wie üblich mit dem Bus absolviert.

Lagerfilm wird kommen

Wie in jedem Jahr erstellen die Gruppenleiter wieder einen etwa einstündigen Lagerfilm: Erstmals dabei sind auch Aufnahmen aus der Vogelperspektive. „Wir hatten einen mit Kamera ausgestatteten Quadrocopter dabei, mit dem wir einige schöne Aufnahmen von oben gemacht haben“, sagte Garske. Dieser soll den Kindern im Winter bei einem Nachtreffen präsentiert werden.

Garske gibt Lagerleitung ab

Auch im nächsten Sommer wird das Jungenzeltlager Gellenbeck wieder stattfinden, dann allerdings ohne Garske als Lagerleiter: Nach drei Jahren gibt er dieses Amt ab. Wohin die Reise im kommenden Sommer gehen wird, steht noch nicht fest.


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