Große Vielfalt Hausmusikkonzert der Jugendmusikschule in Hagen

Von Horst Troiza

Ernste Mienen, aber unterhaltsame Musik: Das Cello-Ensemble spielte mit hoher Konzentration „Probier ´s mal mit Gemütlichkeit“. Foto: Horst TroizaErnste Mienen, aber unterhaltsame Musik: Das Cello-Ensemble spielte mit hoher Konzentration „Probier ´s mal mit Gemütlichkeit“. Foto: Horst Troiza

Hagen. Eindrucksvolle Leistungen auf ganzer Linie gab es beim Hausmusikkonzert der Jugendmusikschule in Hagen: Eine ganze Reihe von Teilnehmern aus den Instrumentenkursen gaben in der Ehemaligen Kirche Kostproben ihres Könnens.

Mehr als vier Jahrzehnte bildet die Jugendmusikschule Hagens bereits Nachwuchs aus. Die Unterrichtsfächer sind breit gestreut und reichen vom Instrumenten- über den Gesangs- bis hin zum Ensemblekurs. Mehrfach im Jahr zeigen die Schüler bei öffentlichen Auftritten wie der Hausmusikveranstaltung ihren Leistungsstand.

Jetzt waren in der Ehemaligen Kirche Einzelinterpreten und kleine Musikgruppen am Zug. Den Auftakt machte das Gitarrenquartett von Gitarrenlehrer Siegfried Hillebrandt, das tief in die Schatztruhe der Pop-Musik gegriffen hatte. Die vier jungen Leute spielten mit „When the children cry“ und „Venus“ zwei schon etwas betagte, aber vom musikalischen Inhalt sehr intensive Stücke.

Eindrucksvolle Klavierstücke

Sehr eindrucksvoll waren die Darbietungen von Schülern aus den Klavier-Klassen. Auch wenn Musikschulleiter Jörg Zumstrull einige grippebedingte Ausfälle unter den jungen Künstlern vermelden musste, warteten die von ihm selbst sowie von Rosa Oks und Ninel Potaschnik unterrichteten Jugendlichen mit starken Kostproben auf. Unter anderem bestachen Johannes Bensmann mit Chopins „Nocturne op 9/2“ und Natalie Helgert mit dem Titel „Dawn“ aus der Verfilmung von „Stolz und Vorurteil“.

Viel Abwechslung

Starke Leistungen kamen auch von den Streicher-und den Blasinstrumente-Klassen. Abwechslungsreich von Klassik bis Pop gab es für das Publikum in der Kirche Titel wie Mozarts „Ave Verum“ in einer Klarinetteninterpretation oder Scott Joplins „The Entertainer“, bekannt aus dem Film „Der Clou“, aber dieses Mal von einem Saxophon-Trio gespielt, zu hören. Ein Cello-Ensemble (Leitung: Helena Schwarzenberger) überraschte mit einer amüsanten Version von „Probier ´s mal mit Gemütlichkeit“, die Geigenschülerin Charlotte Brandebusemeyer mit einer einfühlsamen „Meditation“ von Tschaikowski, wobei sie vom bereits erwähnten Tastenschüler Johannes Bensmann begleitet wurde.

Den Abschluss eines unterhaltsamen Hausmusikkonzerts bildeten die Gesangsklassen von Christoph Alexander Stallkamp, die in wechselnden Zusammensetzungen ihre melodiösen und ausdrucksstarken Stimmen bei einigen Pop-Titeln hören ließen.