Aileen Rogges Lieblingsort Hagener Engelbusch ein Platz zum Auftanken

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Aileen Rogges Leidenschaft gehört der Fotografie – Kraft für neue Ideen tankt sie am Engelbusch in Hagen. Foto: Horst TroizaAileen Rogges Leidenschaft gehört der Fotografie – Kraft für neue Ideen tankt sie am Engelbusch in Hagen. Foto: Horst Troiza

Hagen. Hier findet sie Ruhe außerhalb ihres stressigen Berufs als selbständige Fotografin und auch die Inspiration für neue Projekte – die Hagenerin Aileen Rogge genießt den Ausblick vom Engelbusch und hat hier ihren Lieblingsplatz gefunden.

Eigentlich hatte die Hagenerin gar keine Zeit für ein Treffen, da sie in ihrem Osnabrücker Atelier mit der Vorbereitung für eine Ausstellung beschäftigt war. Doch nach einem Blick in ihren Terminplan fand sie doch ein wenig Zeit und war bereit für ein kurzes Gespräch an ihrem Lieblingsplatz in Hagen.

Im Rahmen der Kulturnacht in Osnabrück bot sich Rogge die Möglichkeit, sich an einer Ausstellung zu beteiligen. Im Rahmen einer Reise durch die Mongolei hat sie Hunderte von Fotos gemacht, von denen sie eine Reihe am vergangenen Wochenende in den Osnabrücker Martinihöfen gezeigt hat. Nebenher hatte Rogge ihr normales Arbeitspensum zu bewältigen – sie arbeitet für gewerbliche wie auch private Kunden.

Was hat sie an der Zeit in der Mongolei besonders beeindruckt? „Es war die Weite des Landes und diese Stille, die ich in ihrer Intensität noch nie anderswo habe wahrnehmen können“. In einer solch ausgeprägten Weise sei das in Europa nicht zu finden, „doch am Engelbusch ist es für unsere Verhältnisse auch schon ganz schön still“. Was stimmt, denn außer dem in der Ferne summenden Motor eines Traktors und dem Singen einer Lerche ist nichts zu hören.

Überhaupt hat es der ausklingende Sommer gut gemeint an diesem Tag. Es ist leicht zu verstehen, dass die Stelle hier Rogges Lieblingsplatz in Hagen ist. Der Blick geht weit übers Land, vorn im Tal liegt das alte Dorf, dahinter steigen die sanften Hänge des Teutoburger Waldes an. Eine wunderschöne Kulturlandschaft wie man sie sonst von Ansichtskarten her kennt.

„Wenn ich Gelegenheit habe, komme ich hierher und nehme eine kurze Auszeit. Ich brauche nur ein paar Minuten, und aller Stress ist für eine Weile aus meinem Blickfeld“. Aber nicht nur das. „Wenn ich mich mit neuen Projekten beschäftige, kommen mir hier Ideen, die mich weiterbringen“. Dann ist die Zeit um, sie steigt wieder in ihr Auto und fährt Richtung Osnabrück. Die Arbeit wartet, aber Aileen Rogge hat auch in diesen wenigen Minuten an ihrem Lieblingsplatz wieder auftanken können.


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