Johanna Schmiegelt und Christin Kölling Hagen: Neue Mitarbeiterinnen in Pfarreiengemeinschaft

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Neue Gesichter in der Jugendarbeit: Johanna Schmiegelt und Christin Kölling (von links) arbeiten in Hagen als Gemeindeassistentin und FSJlerin. Foto: Ullrich SchellhaasNeue Gesichter in der Jugendarbeit: Johanna Schmiegelt und Christin Kölling (von links) arbeiten in Hagen als Gemeindeassistentin und FSJlerin. Foto: Ullrich Schellhaas

Hagen. Aktuell hören Hagens Jugendpfleger Tanja Günther und Sven Benkendorf immer mal wieder ein neugieriges „Wer ist die denn?“ Johanna Schmiegelt und Christin Kölling sind neue Mitarbeiterinnen in der Pfarreiengemeinschaft St. Martinus und Mariä Himmelfahrt.

Seit August ist Johanna Schmiegelt Angestellte des Bistums Osnabrück. Das hat sie für ihre Zeit als Gemeindeassistentin nach Hagen geschickt. Hier absolviert sie nach ihrem Studium der Religions-Pädagogik in Paderborn ihre praktische Ausbildung zur Gemeindereferentin. Eigentlich unterstützt sie dabei Schwester Cariessa und Gemeindereferentin Andrea Puke, aber weil die Jugendpfleger besonders im Sommer bei den vielfältigen Angeboten für den Ferienspaß Unterstützung brauchen können, hat sie bisher vor allem hier geholfen und etwa das Mädchenlager in der Niedermark begleitet.

Johanna Schmiegelt ist 23 Jahre alt und kommt ursprünglich aus Osnabrück-Haste. Sie hat bereits Erfahrung in der Jugendarbeit. Schon in der Heimat hat sie sich in der Kolpingjugend engagiert, bei der Vorbereitung auf die Erstkommunion geholfen und mit der Kinderschola gearbeitet. Aufgrund der Residenzpflicht in der Gemeinde lebt sie seit Anfang August in Hagen. Hier fühlt sie sich sehr willkommen. „Die Menschen sind sehr herzlich“, hat die 23-Jährige festgestellt. Sie selbst ist gespannt, wie sich ihr Einsatz in Hagen weiter entwickeln wird.

Das ist bei der 19-jährigen Christin Kölling ganz anders. Sie weiß, dass sie ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Jugendheim St. Martinus in der Obermark verbringen wird. Und sie ist zumindest in der Obermark keine ganz Unbekannte. „Ich bin Vollblut-Hagenerin“, beschreibt sich Christin Kölling selbst. Ihre Zeit für die Gemeinde hat am 13. August begonnen und dauert ein Jahr.

Doch bereits zuvor war sie in der Kirchengemeinde St. Martinus aktiv und dort unter anderem in der Leitung der Messdiener engagiert. Ihre FSJ-Zeit ist die Praxiszeit für die Anerkennung des im Frühjahr abgelegten Fach-Abiturs. Außerdem hatte Christin Kölling noch eine weitere Motivation: „So kann ich ganz praxisnah erleben, ob mir soziale Arbeit, insbesondere mit Kindern, wirklich liegt und ob ich später beispielsweise Erzieherin werden will“, sagt die 19-Jährige.

Als Hagenerin war es für Kölling klar, dass sie sich auf eine Stelle in Hagen bewerben würde, um in der Heimat bleiben zu können. „Für die Jugendpfleger sind die FSJler eine große Hilfe bei ihrer Arbeit“, weiß Jugendpflegerin Tanja Günther, die derzeit ein bisschen neidisch von ihrem Dienstort in der Niedermark Richtung Obermark blickt.

Denn dort hat der Kollege eine FSJlerin bekommen, während sich für die Stelle in der Niedermark in diesem Jahr kein geeigneter Bewerber gefunden zu haben scheint. Dabei könnte auch sie die Hilfe gut gebrauchen. „Aber in diesem Jahr wird das wohl nichts mehr“, befürchtet Günther. Doch vielleicht – diese Hoffnung gibt Tanja Günther nicht auf – findet sich ja noch ein Interessent für einen Kurzzeit-Freiwilligen-Dienst.


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