Ehrenamtsserie Claus Denker plant Freizeiten für Hagener Familienverband

„Es packt einen einfach.“ Claus Denker mischt in der Organisation der Familienfreizeiten mit. Foto: Horst Troiza„Es packt einen einfach.“ Claus Denker mischt in der Organisation der Familienfreizeiten mit. Foto: Horst Troiza

Hagen. Ohne Gemeinschaft ist das Leben für Claus Denker nur die Hälfte wert. Deshalb engagiert sich der Hagener in der hiesigen Ortsgruppe des Deutschen Familienverbandes. Das tut er seit 25 Jahren, davon 15 als Vorsitzender.

„Wer einmal bei unseren Familienfreizeiten mitgemacht hat, der ist mit diesem besonderen Virus infiziert.“ Der 56-jährige Elektromeister nickt energisch zu seinen Worten mit dem Kopf. Er hat es schließlich vor langer Zeit selbst erfahren, was es bedeutet, mit den Leuten vom Familienverband auf gemeinsame Fahrt zu gehen oder an einer seiner Veranstaltungen teilzunehmen.

„Es packt einen einfach. Man geht mit der Ehefrau, mit den Kindern hin und findet sofort Gleichgesinnte“, sagt er. Ob es um die Familienfreizeit im Sauerland oder um das Kinderfest in Hagen geht – Spaß und Entspannung sind programmiert, Unterhaltung und Austausch garantiert.

Damit das geschehen kann, ist vorher eine ganze Menge Arbeit zu erledigen. Reiseziele müssen gefunden und gebucht, Anmeldungen entgegengenommen werden, zumindest wenn es ums Wegfahren geht. Aber auch die hier oder in der nächsten Umgebung stattfindenden Aktionen wie Fahrradtour, die Teilnahme am Weltkindertag, dem Nussknacker- oder Flohmarkt oder familienspezifische Vorträge bedürfen einer Planung. „Einen Teil der Zeit nimmt zum Beispiel die Suche nach Sponsoren in Anspruch“, erklärt der 56-jährige Vater von drei mittlerweile erwachsenen Kindern. Denn der Familienverband versteht sich als sozialer Verein: Wenn eine Familie mit in die Freizeit möchte, doch der Geldbeutel dieses abblockt, wird die Vereinskasse ins Spiel gebracht.

„Ich bin kein Typ, der sich still in die Ecke setzt. Ein bisschen wühlen muss ich schon“, charakterisiert er sich. Das gilt, seit er sich vor 25 Jahren zum ersten Mal an einer Aktion beteiligte. Nein, zu viel geworden ist ihm das in all den Jahren nie, das kann er sich auch nicht vorstellen. Ehefrau Doris hält ihm zudem den Rücken von anderen Sachen frei, und schließlich macht sie ja auch beim Familienverband mit.

Denker schwört auf seine Mitstreiter im Verein, mit denen zusammen er das Klima im Verein möglichst positiv gestaltet. Es kommt nicht von ungefähr, dass die Hagener Ortsgruppe inzwischen mit rund 100 Mitgliedsfamilien zu den größten im circa 15000 Mitgliedsfamilien zählenden Bundesverband gehört.


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