Advents-Klänge in Alter Kirche Adventskonzert der Jugendmusikschule in Hagen


Hagen. Für viele Hagener Familien gehört es zur Vorweihnachtszeit dazu wie Nikolausteller und Plätzchen backen: das Adventssingen und -spielen der Jugendmusikschule. Auch in diesem Jahr begeisterten Solisten und Ensembles die voll besetzte Alte Kirche mit winterlichen Klängen.

90 Orchestermitglieder, 20 Streicher und ein Flügel – da dauerte es einige Minuten, bis alle Beteiligten auf oder neben der Bühne Platz gefunden hatten. Nachdem diese Aufgabe jedoch bewältigt war, konnten Musikschulorchester und Publikum gemeinsam mit „Lasst und froh und munter sein“ das Konzert eröffnen.

Die Beiträge des Orchesters machten gut ein Drittel des Programms aus. Die Musiker ab sechs Jahren hatten in erster Linie kindgerechte Weihnachtslieder wie „Leo Spekulatius“ von Detlev Jöcker oder „Wenn ich nachts nicht schlafen kann“ von Ludger Edelkötter einstudiert. Unterstützung erhielten sie von der Streicherklasse unter der Leitung von Marzena Helgert, die außerdem mit Stücken wie dem Largo aus Händels „Rinaldo“ oder einem „Weihnachts-Potpourri“ die Zuhörer begeisterte.

Neben den großen Gruppe waren aber auch kleine Ensembles und Solisten vertreten. Während die Querflötisten Viola Otten und Matthias Große sich mit dem Largo aus Vivaldis „Winter“ dem Barock zuwandten, schlugen die Saxofonklassen mit „Feliz Navidad“ moderne Töne an. Höhepunkt war der Auftritt von Aaron Zumstrull am Klavier, der bei Ludovico Einaudis „Divenire“ nicht nur die vielen Tempiwechsel souverän meisterte, sondern auch die verschiedenen Stimmungen des Stücks gefühlvoll herausarbeitete.

Neben den Instrumentalisten überzeugten auch die Sänger mit einer starken Leistung, allen voran Ricarda Krabbemeyer mit „O Holy Night“. Da einige Mitglieder erkrankt waren, konnte der Chor unter Leitung von Christoph Alexander Stallkamp „Holy is the lamb“ nur zwei- statt vierstimmig singen, aber Amelie Pohlmann, Sofie Naber, Clarissa Sandkämper, Joline Brandt und Hanna Gausmann bezirzten das Publikum trotzdem mit ihrem klaren Gesang.

Dieses durfte zum Schluss bei „Alle Jahre wieder“ noch einmal aktiv werden, bevor sich die Musiker ihre wohlverdiente süße Belohnung abholten.


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