Sternwanderung Hagener Kindergärten singen für Anna-Stift-Bewohner

Von Danica Pieper

Blickfang: Die Hagener Kindergärten nahmen die Sternwanderung zum Anna-Stift wörtlich. Foto: Egmont SeilerBlickfang: Die Hagener Kindergärten nahmen die Sternwanderung zum Anna-Stift wörtlich. Foto: Egmont Seiler

Hagen. Es war ein echter Blickfang, den die Hagener Kindergartenkinder vor dem Eingang des Sankt-Anna-Stifts errichtet hatten: Mit einem riesigen Stern aus Windlichtern grüßten sie die Bewohner der Pflegeheims. Bei ihrer sogenannten „Sternwanderung“ statteten die Kinder den Senioren einen Besuch ab und sangen für sie Weihnachtslieder.

„Wir wollten schon häufiger etwas für die Senioren im Anna-Stift machen“, erklärte die Leiterin des Christophorus-Kindergartens Barbara Scholl. Schließlich kam ihr die Idee, den Bewohnern mit einer „Sternwanderung“ Licht und Lieder zu bringen. Die anderen Hagener Kindergärten St. Martinus, St. Marien, St. Franziskus und Melanchthon beteiligten sich an der Aktion, sodass am Ende rund 180 Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern vom Christophorus-Kindergarten zum Pflegeheim marschierten. Im Vorfeld hatte Scholl die Anwohner gebeten, ihre Fenster für die Wanderung zu beleuchten: „Das hat ziemlich gut geklappt“, berichtete sie.

Zuvor hatten die Kinder Windlichter mit gelbem, orangem und rotem Papier beklebt, aus denen die Erzieher einen großen Stern formten. Gemeinsam sangen die Wanderer mehrere Weihnachtslieder, bevor jeder Kindergarten eine Station des Anna-Stifts besuchte.

Die Christophorus-Kinder schauten auf Station Eins vorbei, wo sie für die etwa 20 Anwesenden weitere Weihnachtslieder sagen wie „Da hat der Himmel die Erde geküsst“ oder „Ochs und Esel“ – zur Freude der Bewohner. „Das geht wirklich zu Herzen. Kinder sind das Schönste, was es gibt. Danke, danke, danke“, meinte Getrud Dahmen, die jedes Kind mit einem Lutscher belohnte. Die Kleinen hatten außerdem für jeden Bewohner einen Stern ausgesägt, den sie den Senioren überreichten.

Auch der Leiter des Pflegeheims Bernd Niehenke zeigte sich zufrieden mit dem Besuch der Kindergärten: „Das ist eine schöne Sache, da die meisten ja nicht mehr so viel Kontakt zu der jüngeren Generation haben. Von den Bewohnern wird das sehr gut angenommen.“


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