Umzug Ende des Jahres Richtfest am Hagener Feuerwehrhaus

Ein Prosit auf das neue Feuerwehrhaus (beim Richtfest vorne von links): Stefan Uphoff, Gemeindebrandmeister Horst Igelbrink, Kämmerin Christine Möller, Heinz-Josef Wöhrmann und Bürgermeister Peter Gausmann.Foto: LewandowskiEin Prosit auf das neue Feuerwehrhaus (beim Richtfest vorne von links): Stefan Uphoff, Gemeindebrandmeister Horst Igelbrink, Kämmerin Christine Möller, Heinz-Josef Wöhrmann und Bürgermeister Peter Gausmann.Foto: Lewandowski

Hagen. Seit Mitte April entsteht am Althagener Esch das neue Hagener Feuerwehrhaus. Jetzt wurde Richtfest gefeiert.

Um kurz vor 18 Uhr waren am Mittwochnachmittag nahe der Hüttenstraße die typischen Einsatztöne eines alarmierten Feuerwehrzeugs zu hören. Doch diesmal ging es nicht um einen Brand, sondern für die Hagener Blauröcke stand das Richtfest des neuen Feuerwehrhauses an, das für 1,2 Millionen Euro plus Grundstückskosten gebaut wird.

Bürgermeister Peter Gausmann erinnerte in seinem Grußwort daran, wie lange in den vergangenen Jahren die Suche nach einem geeigneten Grundstück für ein modernes Feuerwehrgerätehaus gedauert hat, das den Kameraden der Feuerwehr Hagen künftig doppelt so viel Platz für die Einsatzfahrzeuge bietet. Der Volksmund sage: „Haus und Mörtel bauen ein Haus, aber Geist und Liebe schmücken es aus“, griff Hagens Bürgermeister eine alte Redensart auf und freute sich vor diesem Hintergrund, dass fünf örtliche Firmen bei der Realisierung des Feuerwehrhauses im Einsatz sind.

Zuvor hatte Ortsbrandmeister Heinz-Josef Wöhrmann die mutigen Männer aus Politik, Rat und Verwaltung gelobt, die hier es möglich gemacht haben, das hier viel Geld in ein modernes Feuerwehrhaus investiert wird. Auf der Baustelle gebe es ein „perfektes Zusammenspiel von Planern, Architekten, Ingenieuren, Handwerkern, Meistern und Gesellen“. Bauleiter Stefan Uphoff, selber Feuerwehrmann im Nordkreis, wünschte dem „besonderen Haus“ nach einem Hoch auf die „Bauherren, von denen die Moneten kamen“, den „Architekten, die diesen Bau zum Leben erweckten“ sowie den Handwerkern, die sich „täglich plagen, mit Stahlbau und mit Steinetragen“, in seinem Richtspruch: Es sei dem Haus stets Glück beschieden, und dauerhaft steh es in Frieden.

Dass der Einzugstermin Ende des Jahres eingehalten wird, scheint sicher: Nach anfänglichen Startschwierigkeiten wegen des Wetters im Frühling sind die Handwerker inzwischen vor dem Zeitplan.


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