Helferschulung für Münsterland-Giro In Hagen sind beim Radsport-Event mehr als 40 Freiwillige im Einsatz

Damit alles klappt, wenn Deutschlands drittgrößtes Eintages-Radrennen am 3. Oktober durch Hagen rollt, sind die Helfer im Rathaus über die Ordner-Aufgaben informiert worden. Foto: Gemeinde Hagen/BartlingDamit alles klappt, wenn Deutschlands drittgrößtes Eintages-Radrennen am 3. Oktober durch Hagen rollt, sind die Helfer im Rathaus über die Ordner-Aufgaben informiert worden. Foto: Gemeinde Hagen/Bartling

Hagen . Am "Tag der deutschen Einheit" rollt in der kommenden Woche der Giro Münsterland, Deutschlands drittgrößtes Eintages-Radrennen, durch die Kirschgemeinde. Damit dann alles reibungslos läuft, hat es jetzt im Rathaus eine Schulung für die ehrenamtlichen Helfer durch einen Fachmann vom Organisationsteam des Radsportevents mit Start und Ziel in Münster gegeben.

Mehr als 40 Freiwillige sind am Donnerstag, 3. Oktober, im Einsatz, damit sowohl die teilnehmenden Profis als auch die Hobbyradler der "Jedermann/-Frau"-Strecke problemlos durch Hagen kommen. Ralf Hustert, beim Giro Münsterland Verbindungsobmann zu den Kommunen,  hat bei der Helferschulung einen Einblick in die Ordneraufgaben am Straßenrand gegeben.

Profi-Strecke führt zweimal durch Hagen

Zunächst ist er dabei auf die Streckenverläufe eingegangen. Es kommen zum einen die so genannten "Jedermänner" durch die Gemeinde, die insgesamt rund 130 Kilometer von Münster über Lengerich, Lienen, Bad Iburg, Hagen, Tecklenburg, Ladbergen und wieder nach Münster zurücklegen. Start der Profistrecke, die über eine Distanz von 200 Kilometern führt, ist in Emsdetten, und das Fahrerfeld passiert dann zweimal Hagen, bevor es zum Ziel nach Münster geht.

Da die Radsportler und Radsportlerinnen mit relativ hohen Geschwindigkeiten unterwegs sind, die beiden Profis bei mindestens 35 Stundenkilometern liegen, sei ein bestimmtes Auftreten der Helferinnen und Helfer am Streckenrand notwendig. "Die Ordner tragen dafür Sorge, dass während der Straßensperrung keine Unbefugten die Strecke betreten und geben den Radfahrern Hinweise bezüglich des Wegeverlaufs", führte Hustert aus. Er ging dabei auch auf die unterschiedlichen Rennkonvois ein. Sie unterteilen sich im Gegensatz zu den Profis bei den "Jedermännern" in mehrere Startblöcke.

Nach den Zeitplanungen werden die Hobbyradsportler am Tag der Deutschen Einheit vormittags Hagen erreichen. Die Chance, die Profis zu erleben, wird sich am 3. Oktober anschließend gleich zweimal bieten: Das Teilnehmerfeld wird mittags in ihrer ersten Runde die Kirschgemeinde und den Rathausbereich passieren sowie voraussichtlich gegen 14.30 Uhr noch einmal mit Renntempo durch das Zentrum rollen.  


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