Sportlich ganz vorn Gemeinde Hagen ehrt Bogenschützen

Von Bettina Mundt

Ehrung für zielsichere Hagener Bogenschützen (von links): Ausschussvorsitzender Klaus Herkenhoff, die stellvertretende Bürgermeisterin Mechthild Lauxtermann, Kämmerin Christine Möller, Betreuerin Maria Sander und die Schützen Sven Wesselmann, Rolf Meier-Wellenbrock sowie Manfred Wybieralski. Foto: Bettina MundtEhrung für zielsichere Hagener Bogenschützen (von links): Ausschussvorsitzender Klaus Herkenhoff, die stellvertretende Bürgermeisterin Mechthild Lauxtermann, Kämmerin Christine Möller, Betreuerin Maria Sander und die Schützen Sven Wesselmann, Rolf Meier-Wellenbrock sowie Manfred Wybieralski. Foto: Bettina Mundt

Hagen. Bogenschießen hat Tradition in Hagen. Auch dieses Jahr wurden wieder mehrere Bogenschützen im Rathaus für ihre herausragenden sportlichen Leistungen geehrt.

Auf eine mehr als 50-jährige Tradition mit vielen Erfolgen können die Hagener Bogenschützen zurückblicken und der Erfolg hält an. Bei der jährlichen Sportlerehrung der Gemeinde ist der Bogenclub Hagen deshalb mit schöner Regelmäßigkeit gut vertreten und dieses Jahr stellte keine Ausnahme dar.

Manfred Wybieralski wurde als Landesmeister in der Halle und Freiluft in der Seniorenklasse Recurve geehrt. Verhindert war hingegen der ehemalige Vize-Europameister und Olympionike Michael Frankenberg, der die Landesmeisterschaft in der Schützenklasse Recurve in der Halle gewonnen hatte. Er gehört auch der Herren-Mannschaft an, die als Landesmeister in der Schützenklasse Recurve ausgezeichnet wurde: Rolf Meier-Wellenbrock und Sven Wesselmann freuten sich mit ihrer Betreuerin Maria Sander über die Urkunde und Medaille, die ihnen die stellvertretende Bürgermeisterin Mechthild Lauxtermann jeweils überreichte.

Intensives Gespräch

Da die Ehrung der Meister aus dem Hagener Schachverein auf einen späteren Termin verlegt wurde, waren die Bogenschützen unter sich und man nutzte die Gelegenheit, sich mit der stellvertretenden Bürgermeisterin, Kämmerin Christine Möller und Klaus Herkenhoff, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Familie, Sport, Kultur und Tourismus, über das Bogenschießen auszutauschen. Von den Kosten für Bögen und Pfeile über deren Beschaffenheit, die Anforderungen bei Wettkämpfen bis hin zu Möglichkeiten für Interessierte, den Sport auszuprobieren, reichte das Gespräch.

„Das ist eine Wissenschaft für sich“, meinte Wesselmann. Die Pfeile verließen beim Schießen auf bis zu 90 Meter entfernte Zielscheiben den Bogen mit Geschwindigkeiten von mehr als 200 Stundenkilometern, erklärte Meier-Wellenbrock. Entsprechend hochwertig und belastbar seien die bis zu 3000 Euro teuren Bögen. Im Wettkampf zähle nicht nur das Training: „Das Hauptproblem ist da bei uns Bogenschützen“, sagte Meier-Wellenbrock und tippte sich an den Kopf. Ein Problem, dass die Hagener Schützen offensichtlich gut bewältigen, denn neben den genannten Erfolgen ist die Hallenmannschaft des Clubs in der vergangenen Saison in die 2. Bundesliga aufgestiegen.

Man habe sich so intensiv wie noch nie zuvor bei einer Ehrung unterhalten und exklusive Einblicke erhalten, resümierte Lauxtermann. Wer sich für den Sport interessiert, kann über die Website des Bogenclubs unter bc-hagen.de Kontakt aufnehmen und einen Termin zum Ausprobieren vereinbaren. 


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