„Have a nice day“ Konzert des Gemischten Chores Harderberg in Hagen

Ein begeisterndes stimmgewaltiges Chorkonzert durchsetzt mit Showeinlagen lieferte der Gemischte Chor Harderberg mit seinem Gastspiel in der Alten Kirche in Hagen. Foto: Rolf HabbenEin begeisterndes stimmgewaltiges Chorkonzert durchsetzt mit Showeinlagen lieferte der Gemischte Chor Harderberg mit seinem Gastspiel in der Alten Kirche in Hagen. Foto: Rolf Habben

Hagen. „Have a nice day“ – unter diesem Motto begeisterte der „Gemischte Chor Harderberg“ zwei Stunden lang ein weit über 400 enthusiastisch mitgehendes Publikum in der Alten Kirche in Hagen.

Frei übersetzt mit “Hab eine gute Zeit“ brannten die 65 Chormitglieder stimmgewaltig einen unvergesslichen Abend von hohem Unterhaltungswert sowie ein Feuerwerk erstklassiger Sangeskunst ab, gepaart mit Frohsinn und Heiterkeit, angereichert durch vieleShoweffekte. Die stets überzeugende instrumentale Begleitung mit Jan Niermann am Piano und Dominik Lemper am Schlagzeug, tat ihr Übriges.

Der „Gemischte Chor Harderberg“ begeisterte zwei Stunden lang ein weit über 400 enthusiastisch mitgehendes Publikum in der Alten Kirche in Hagen. Foto: Rolf Habben

Wer das klassische Repertoire von Chören aus zeitgenössischen Volksweisen erwartet hatte, wurde überrascht. „Es ist seit vier Jahren mal wieder ein weltliches Konzert des Chores“, so die Vorsitzende Monika Dunkel, die zusammen mit Markus Niederholtmeyer  durch den Abendführte. Und tatsächlich hatte Chorleiter Gregor Lemper ein abwechslungsreiches, flockig leichtes Programm vorwiegend aus Pop und Rock jüngeren Datums, sowie aus Liedern aus Film und Musical zusammengestellt

Das spiegelte sich au auch innerhalb der Chormitglieder wider, Nachwuchssorgen muss er wohl derzeit nicht haben. Auch im Publikum waren auffallend viele jüngere Zuhörer. Im Repertoire waren daher sowohl Songs von Michael Jackson, Marius Müller-Westernhagen, Toto, von den Sportfreunden Stiller, den Toten Hosen als auch von Abba, Nena und n Udo Jürgens vertreten. Chorleiter Lemper sorgte mit vollem Einsatz, fast tänzelnd an seinem Dirigentenpult, für die  punktgenauen Einsätze beim Wechselspiel der Gesangseinlagen des Chores.

Gemessen am Applaus zählten ohne Frage „Gabriella´s Song“ aus dem Kinofilm „Wie im Himmel“, sowie das einfühlsame „The Rose“ von Amanda McBroom aus dem gleichnamigen Film zu den Highlights. In die Herzen der Zuhörer sang sich der Chor darüber hinaus auch mit „Tage wie diese“ von den Toten Hosen, mit „When you believe“ von Mariah Carey und mit Totos „Africa“, das eingangs und im Finale als Zugabe gleich zweimal zu Ehren kam.

Stehende Ovationen, langanhaltender Beifall und ein anerkennende Pfiffe aus dem Auditorium beendeten ein begeisterndes Chorkonzert.


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