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Hagener Mädchenzeltlager Zehn Tage voller magischer Momente im emsländischen Walchum

Von Hannah Wulftange

Auch Mädels haben viel Spaß im Zeltlager, hier das der KJO Ostercappeln. Das Mädchenzeltlager St. Martinus Hagen im emsländischen Walchum stand diesmal ganz im Zeichen der Magie. Foto: Archiv/Steffen MeyerAuch Mädels haben viel Spaß im Zeltlager, hier das der KJO Ostercappeln. Das Mädchenzeltlager St. Martinus Hagen im emsländischen Walchum stand diesmal ganz im Zeichen der Magie. Foto: Archiv/Steffen Meyer

Hagen. „MZL verzaubert“: Unter diesem Motto machte sich das Mädchenzeltlager St. Martinus Hagen in diesem Jahr auf den Weg nach Walchum ins Emsland, um dort viele gemeinsame magische Momente zu erleben und sich von zehn Tagen voller Spiel, Spaß und Action mitreißen zu lassen.

So konnten die Mädchen im Alter von 8 bis15 Jahren einen bereits von Gruppenleiterinnen und Betreuern aufgebauten und mit magischen Details verzierten Zeltplatz betreten und in eine Welt außerhalb der Realität abtauchen. Nachdem die Kurzen jeden Morgen durch das „Guten-Morgen-Lied“ von der Lagerleitung geweckt wurden, ging es zum Frühstück. Dort bekamen alle im Rahmen des Tageseinstiegs von der „Zauberzunge“ aus dem magischen Buch vorgelesen, um welches Tagesmotto es sich handelt. 

Hilfe für Harry Potter

Die unterschiedlichen Spiele gestalteten sich dann passend zum Tagesmotto. So konnten die Kinder beim Fantasiespiel Harry Potter helfen, zum Gleis 9 ¾ zu gelangen, beim Detektivspiel den Mörder des Magiers mit der schwarzen Maske ermitteln oder bei „Art Attack“ Papa Schlumpf helfen, ein schönes Geschenk für Schlumpfine zu gestalten. 

Beim diesjährigen Tagesstationslauf gab es neben vielen Minispielen die Aufgabe, das Titellied von Bibi Blocksberg auswendig zu lernen und einen besonderen Hexenbesen zu basteln.

Verschiedene Arbeitskreise

Wer in der Mittagspause keine Lust hatte, spannende Lagerquizze zu lösen, hatte die Möglichkeit sich am „Gümpelverkauf“ leckere Süßigkeiten oder auch Mädchenzeltlager- (MZL-)Taschen und -schlüsselanhänger zu kaufen. Neben den Spielen gab es aber auch „AKs“ (Arbeitskreise), in denen die Kinder und Jugendlichen je nach Wahl Überfälle vorbereiten und Ballspiele spielen, aber auch kreativ werden konnten. 

Zauberstäbe gleich im Einsatz

Hierfür eignete sich passend zum Motto der AK "Zauberstäbe basteln" besonders gut. Die Zauberstäbe kamen an einem Tag direkt zum Einsatz, als die Kinder eine Überraschung erwartete und der Zauberer ZaRaBo (Ralf Bröerken) das MZL besuchte, um mit seiner Zaubershow nicht nur alle zu begeistern, sondern auch zu verzaubern. Für manche Tricks war sogar das ganze Zeltlager gefragt, um ZaRaBo zum magischen Moment zu verhelfen. 

Überraschung am Anreisetag

Aber das war nicht die einzige Überraschung, die die Mädchen in diesem Jahr erwartete. Bereits am Anreisetag fuhr ein Eiswagen auf den Zeltplatz, um den Kindern einen leckeren Snack zu ermöglichen. Dieser passte in diesem Jahr leider nicht ganz zum Wetter. Im Gegensatz zum letzten Jahr schien nämlich nicht durchgehend die Sonne, aber durch das Programm waren auch die kleinen Regenschauer schnell wieder vergessen. 

Wassersingspiele

So durfte auch der alljährlichee Ausflug ins Schwimmbad mit den klassischen gemeinsamen Wassersingspielen nicht fehlen. In diesem Jahr machte sich das MZL auf den Weg ins Emsbad nach Meppen.  Am 24-Stunden-Tag verließen die Kurzen ihre Zeltgruppen, um gemeinsam mit ihren Gruppenleiterinnen eine Unterkunft in der Umgebung zu finden und dort auch verschiedene Aufgaben zu lösen.

Für gemütliche Abende gab es gemeinsames Singen am Lagerfeuer und dazu die Möglichkeit, sich Stockbrot oder Marshmallows über dem Feuer zu machen. Für Abwechslung sorgten das Nachtspiel „Kreaturen der Nacht“ und ein Gruselspiel, bei dem sich alle magischen Figuren in schaurige Charaktere verwandelt hatten.

Nächtliche Überfälle

Und ab und zu sorgten auch die Überfälle für Unruhe auf dem Zeltplatz. Die Täter versuchten nachts, den Wimpel für sich zu erobern. Doch das Lager verteidigte diesen durch Catchen, und so konnten sich alle nach erfolgreicher Aktion wieder in die Schlafsäcke kuscheln.

Wer sich trotzdem noch nicht genug bewegt hatte, konnte beim diesjährigen Lagertanz passend zum Motto: „Magic in the Air“ alles geben. In den Gottesdiensten zu den Themen „Wunder“ und „Gemeinsam Wachsen“, die gemeinsam mit Pastor Jörg Ellinger und Pfarrer Hermann Hülsmann gefeiert wurden, wurde die Gemeinschaft des Mädchenzeltlagers besonders deutlich.

Abschied unter Tränen

Viel zu schnell kam es dann schon zum letzten Abend, an dem alle einen Ausflug zur Walpurgisnacht machten. Zusammen wurde auf der Tanzfläche getanzt und Ehrungen wie die „Miss-Wahlen“ oder die „Ältesten“- Verabschiedung durchgeführt. Neben der ausgelassenen Stimmung sorgte ein Programmpunkt an diesem Abend für viel Traurigkeit: Annika Michalick, die lange Jahre in der Lagerleitung und im Gruppenleiterteam war, wurde mit Geschenken, lieben Worten, einem Lied und vielen Tränen verabschiedet.

Ein so verzaubertes Mädchenlager wäre ohne viele Menschen, wie  etwa Jugendpflegerin Meike Jansen, Sponsoren und Helfer nicht möglich gewesen. Ein besonderer Dank gilt allen Gruppenleiterinnen, Betreuern und der Lagerleitung. Nicht zu vergessen natürlich die Küchenfeen.


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