Männer kochen gemeinsam in der VHS Teamarbeit beim Männerkochkurs in Hagen

Teamarbeit war beim Männerkochen der VHS Osnabrücker Land in Hagen mit Anja Schöne (rechts) gefragt. Foto: Claudia SarrazinTeamarbeit war beim Männerkochen der VHS Osnabrücker Land in Hagen mit Anja Schöne (rechts) gefragt. Foto: Claudia Sarrazin

Hagen. Dienstagabend in der Hagener Oberschule: Gut gelaunte Männer waren gekommen, um mit Anja Schöne im VHS-Kurs gemeinsam zu kochen.


Foto: Claudia Sarrazin


Alles wie immer: Die Diätassistentin und Ernährungsberaterin (VDD) Anja Schöne zieht ihre Männerkochkurse nicht grundsätzlich anderes auf als die für Frauen oder gemischte Gruppen. Zunächst stellte sie alle Gerichte vor, die an diesem Abend gekocht werden sollten, inklusive eine Kurzanleitung fürs Kochen. Einen Unterschied gab es dann aber doch von reinen Männerkursen zu denen, an denen Frauen teilnehmen: Die genauen Angaben von Fett und Kalorien, der Unterschied zwischen Creme Legere und Creme Fraiche oder leichtem und Doppelrahmfrischkäse, die Schöne machte, interessierten die Männer nur am Rande.

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Auf dem Speiseplan standen Lachs und Reis, Dipp, ein Salat bestehend aus Chinakohl mit Mango, Trauben und Erbsen, ein Auflauf mit Hähnchenbrust, Brokkoli und Champignons, herzhafte Muffins sowie Vanillepudding mit untergehobenem Quark und Erdbeeren. Los ging es jedoch mit einer Süßkartoffelsuppe.


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„Haben Sie schon mal gekocht“, fragte Schöne, und einer der Männer antwortete: „Kommt darauf an, was sie unter kochen verstehen.“ Worauf Schöne konterte: „Okay, ein paar Pflaster habe ich.“ Doch bei genauerem Nachfragen, war keiner der Männer ein absoluter Kochneuling.  

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Dann ging es los: Michael Bensmann und Magnus Blömer gingen zielstrebig zur „Salatstation“, während Thomas Wiebrock und Holger Flethe sich um die Suppe kümmern wollten und Olaf Pohlmann mit Markus Weber beim Nachtisch stehen blieben. Beim Fisch landeten Rainer Altevogt und Markus Wultange. Helmut Gausmann (Mitte), der in seinem Freundes- und Bekanntenkreis herumgefragt hatte, wer beim VHS-Kurs mitmachen wollte, übernahm mit Marvin Hartrumph und Moritz Radke das Hauptgericht.  

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„Ich brauchte ein Wichtelgeschenk für meine angehenden Schwiegersöhnen“, berichtete Gausmann. Alle drei Männer kochen auch zu Hause – aber selten zusammen. Und während Hartumph erklärte, er koche „alles – von Eintopf bis Steak“, hatte Radke eindeutig eine Vorliebe: „Ich koche Pasta – egal mit was.“ Auch Pohlmann an der Küchenzeile hinter den dreien berichtete auf Nachfrage: „Ich koche jeden Sonntag, meist auch samstags und gerne Wild, Rindfleisch, Steak und Gulasch.“ Wenn seine Tochter mitesse, müsse er jedoch eine Variante ohne Fleisch oder andere Rezepte kochen, da sie Vegetarierin sei. Derweil war Pohlmann wie alle anderen fleißig bei der Sache. Zwischendurch stellte Hartmuph fest, alle seien auf einem guten Weg, und Weber fragte Schöne: „Ist der Teig für den Muffin glatt genug?“ Derweil waren Bensmann und Blome fleißig am schnippeln .

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Und weil das (alkoholfreie) Bier beim Arbeiten am besten schmeckte, wie die Männer feststellten, gab es zwischendurch für alle ein alkoholfreies Kaltgetränk. Mit dem Waschen, putzen und kleinschneiden der verschiedenen Zutaten waren die Männer zu diesem Zeitpunkt schon fertig. Nun ging es darum, wie lange die Suppe noch kochen muss, bis sie „pürierfähig“ sei, wie Wiebrock und Flethe wissen wollten. Altevogt (links) sorgte derweil für die richtige Würze des Reisgerichtes, während Wultgange die Gewürze unterhob.

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Dann stellte Altevogt  die Eieruhr für den Fisch, der nun in den Ofen kam. Zeit zum Fachsimpeln. Flethe schwärmte beispielsweise von seinem japanischen Kochmesser, während er schon mal abspülte. Dann war es geschafft. Alle waren mit ihrem Essen fertig. der gemütliche Teil konnte beginnen. 

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