Zupfen für den für Hospizverein Saitenspringer in der Ehemaligen Kirche Hagen

Die Band Saitenspringer aus Georgsmarienhütte beim Konzert in der Ehemaligen Kirche. Die Gruppe tritt an mit sechs Gitarren und einem taktgebenden Keyboard. Entstanden sind die Saitenspringer 2014 aus einer Gitarrengruppe. Das Repertoire des Abends beschrieb Johannes Westerheide (2. v.l.): "Musik zum Freuen!" Foto: Markus StrothmannDie Band Saitenspringer aus Georgsmarienhütte beim Konzert in der Ehemaligen Kirche. Die Gruppe tritt an mit sechs Gitarren und einem taktgebenden Keyboard. Entstanden sind die Saitenspringer 2014 aus einer Gitarrengruppe. Das Repertoire des Abends beschrieb Johannes Westerheide (2. v.l.): "Musik zum Freuen!" Foto: Markus Strothmann
Markus Strothmann

Hagen. Die Band Saitenspringer hat am Sonntag ein Konzert gegeben zugunsten des Hospizvereins Hagen. Mit flotten Rock- und Popsongs auf sechs Gitarren brachte die Gruppe das Publikum auf Touren und in Geberlaune: 1490 Euro landeten in der Spendenkasse.

Die Saitenspringer starteten das Konzert mit "Help Me Make It Through the Night" aus der Feder von Kris Kristofferson. "Wir machen Musik nicht zum Geldverdienen, sondern zum Spaß", so Musikerin Jutta Olbricht danach. Das konnte man auch hören: Es saß zwar nicht jeder Ton, aber die Band spielte mit viel Schwung, sodass klar war: Die haben Spaß. Und von guter Laune auf der Bühne lassen sich die Leute davor in der Regel gern anstecken - so auch hier.  

Rea Garveys "Oh My Love", "Perlentaucher" von Rosenstolz, "Everbody Hurts" von R.E.M.: Die Mischung aus älteren Stücken und solchen neueren Datums funktionierte gut, zur Pause hin steigerten die Saitenspringer das Tempo mit dem CCR-Klopper "Proud Mary" und zwei Songs, denen Elvis Presley einst zum Ruhm verhalf: "Good Luck Charm" und "All Shook Up", letzteres schmissig gesungen von Johannes Westerheide.

Der zweite Block begann mit Marius Müller-Westernhagens "Ganz und gar". Besonders gut zum Anlass passte "All For Love", im Original gesungen von den drei heiseren Tenören Bryan Adams, Sting und Rod Stewart. Und stimmungsvoll beendeten die Saitenspringer das reguläre Set vor den Zugaben mit "Lass es Liebe sein": nochmal Rosenstolz. Das Motto des Abends, an der man sich bei der Songauswahl orientiert habe, verriet Johannes Westerheide: "Musik zum Freuen!"

Klaus Schlautmann-Haunhorst, Vorsitzender des Hospizvereins, freute sich nicht nur über die Musik, sondern auch über das finanzielle Ergebnis des Abends. "Ein grandioser Erfolg. Herzlichen Dank an die Band und an alle Spender, die unsere ehrenamtliche Arbeit unterstützen." Der Verein möchte "die Kultur des Sterbens, des Trauerns und des Abschiednehmens im alltäglichen Leben fördern." Das tun die 21 Ehrenamtlichen seit 2012.

Die nächsten Termine des Hospizvereins sind: die Mitgliederversammlung am Freitag, 22. Februar um 19 Uhr im Alten Pfarrhaus, zu der auch Interessierte eingeladen sind. Das Trauercafé am Sonntag, 17. März von 15 bis 17 Uhr im Gustav-Görsmann-Haus der Gemeinde Mariä Himmelfahrt. Sowie das gemeinsame Singen am Freitag, 29. März um 19 Uhr im Bürgerhaus Natrup-Hagen, "mit musikalischer Unterstützung durch einen versierten Gitarristen", wie der Verein verspricht. 


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