Ehrenamtliche spielen in Hagen wichtige Rolle Neujahrsempfang der Hagener SPD im Zeichen des Ehrenamts

Von Dominik Lapp

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Die Vereine und Ehrenamtlichen, die sich in Hagen engagieren, standen am Sonntag im Alten Pfarrhaus im Mittelpunkt. Denn die Hagener SPD hatte zum 15. Mal zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang eingeladen. Foto: Dominik LappDie Vereine und Ehrenamtlichen, die sich in Hagen engagieren, standen am Sonntag im Alten Pfarrhaus im Mittelpunkt. Denn die Hagener SPD hatte zum 15. Mal zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang eingeladen. Foto: Dominik Lapp

Hagen. Die Vereine und Ehrenamtlichen, die sich in Hagen engagieren, standen am Sonntag im Alten Pfarrhaus im Mittelpunkt. Denn die Hagener SPD hatte bereits zum 15. Mal zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang geladen, zu dem rund 50 Gäste erschienen, darunter Hagens Bürgermeister Peter Gausmann, der Europaparlamentsabgeordnete Tiemo Wölken, der Landtagsabgeordnete Frank Henning sowie der Landratskandidat und Bersenbrücker Bürgermeister Horst Baier.

„Sie haben großen Anteil daran, dass Hagen das ist, was es ist – nämlich lebenswert“, wandte sich der Fraktionsvorsitzende Reinhard Wittke an die erschienenen Vereinsvertreter. Er stellte damit genauso wie der SPD-Ortsverbandsvorsitzende Uwe Sprehe die Wichtigkeit von ehrenamtlichem Engagement heraus. 

855 Euro für das Schullandheim

Mit dem Schullandheim Mentrup-Hagen hatte der Ortsverband eine bekannte und aus dem Hagener Gemeindebild nicht wegzudenkende Institution ausgewählt, die eine besondere Unterstützung erfahren sollte. So wurde beim letzten Hagener Nussknackermarkt am Stand der SPD ordentlich ausgeschenkt, sodass  Einnahmen in Höhe von 855 Euro erzielt wurden, die als Spende an das Schullandheim gingen. Insgesamt habe die SPD Hagen in den letzten Jahren mehr als 10.000 Euro an Spenden für wohltätige Zwecke eingeworben, berichtete Uwe Sprehe.

Endlich in Hagen angekommen

Christel Pohlmann, die Vorsitzende des Schullandheims, nahm den Scheck dankend entgegen. „Es ist schön, dass wir endlich in Hagen angekommen sind und wahrgenommen werden,“ freute sich Pohlmann und lud die Anwesenden ein, das Schullandheim zu besuchen oder für einen Spaziergang vorbeizukommen. „Einen Kaffee bekommen Sie bei uns immer“, versprach sie.

Bezahlbarer Wohnraum

Ein großes Thema beim Neujahrsempfang war außerdem der soziale Wohnungsbau. „Auch in Hagen wird der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum steigen“, mahnte Reinhard Wittke. Von mehreren Seiten verdeutlicht wurde zudem, dass dabei die Normalverdiener nicht in Konkurrenz zu Hartz-IV-Empfängern und Flüchtlingen stehen dürften. „Es muss ausreichend bezahlbarer Wohnraum für alle zur Verfügung stehen.“

Vereine wichtig für Integration

Hagens Bürgermeister Peter Gausmann fasste zusammen, dass die Gemeinde in diesem Bereich schon viel getan habe und auch weiterhin am Ball bleiben wolle. So seien 126 Wohneinheiten seit dem Jahr 2012 entstanden. 

Außerdem hat die Kirschgemeinde bislang 180 Flüchtlinge aufgenommen und wird 2019 noch mindestens neun weitere aufnehmen. „Auch bei der Integration der Flüchtlinge spielen unsere Vereine eine wichtige Rolle“, leitete Gausmann wieder zu den Ehrenamtlichen über. „Nur durch das ehrenamtliche Engagement ist es möglich, dass wir diese 180 Menschen in unser Gemeindeleben integrieren konnten.“


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