Win-win-Situation beim Wasser WBV übernimmt Wasserwerk und zwei Brunnen aus Hagen

Meine Nachrichten

Um das Thema Hagen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Vertragsunterzeichnung im Hagener Rathaus: (von links) Fachdienstleiter Stefan Altevogt, Bürgermeister Peter Gausmann, Ratsvertreter Uwe Sprehe, Wasserbeschaffungsverband-Leiter Jörg Dorroch, Hagens Kämmerin Christine Möller und Olaf Lietzke (Wasserbeschaffungsverband). Foto: ElbersVertragsunterzeichnung im Hagener Rathaus: (von links) Fachdienstleiter Stefan Altevogt, Bürgermeister Peter Gausmann, Ratsvertreter Uwe Sprehe, Wasserbeschaffungsverband-Leiter Jörg Dorroch, Hagens Kämmerin Christine Möller und Olaf Lietzke (Wasserbeschaffungsverband). Foto: Elbers

Hagen. Mitte September sind im Hagener Finanzausschuss die Details der Übernahme der Wassergewinnungsanlage der Gemeinde durch den Wasserbeschaffungsverband Osnabrück-Süd ab 2019 vorgestellt worden. Jetzt sind die Unterschriften vollzogen worden.

Ab kommendem Jahr werden künftig im Ortsteil Niedermark jährlich rund 200000 Kubikmeter Wasser vom Wasserbeschaffungsverband (WBV) bezogen.

Für die Gemeinde hat die Veräußerung der Wasserbezugsquellen mit Wasserwerk, Hochbehälter und zwei Trinkwasserbrunnen den Vorteil, dass durch den neuen, leistungsstarken Eigentümer Wasserbeschaffungsverband Süd jetzt die notwendigen Sanierungsmaßnahmen in Angriff genommen werden können. Bürgermeister Peter Gausmann: „Der Eigenbetrieb der Gemeinde ist in den letzten Jahren nicht in der Lage gewesen, hier die notwendigen Rücklagen zu bilden.“ Vorteile für die Bürger in der Niedermark sind für ihn: Die Wasserqualität wird sich verbessern, der Wasserpreis stabil bleiben und sich die Versorgungssicherheit erhöhen.

Neun Kommunen, zwei Verbände

Zum Wasserbeschaffungsverband Osnabrück-Süd (WBV), der in diesem Jahr insgesamt rund elf Millionen Kubikmeter Trinkwasser verteilt, gehören neun Kommunen sowie zwei Verbände – mit Wasserwerken und Brunnen in GMHütte, Glandorf und Hilter. Der WBV ist aufgrund seiner Größe sowohl bei der Ausstattung mit Fachpersonal als auch den finanziellen Möglichkeiten nach Aussage von Jörg Dorroch, Geschäftsführer der Stadtwerke Georgsmarienhütte, unter deren Regie die WBV-Betriebsführung erfolgt, „sehr gut aufgestellt“. Aufgabe sei es, die Anlagen auf dem Stand der Technik zu halten und die gestiegenen Anforderungen an die Wasserqualität sowie die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Ein Aspekt der Übernahme ist, mehr Wassergewinnungsmöglichkeiten im eigenen Versorgungsgebiet zu sichern. Als weiteres Puzzleteil sieht Dorroch den gerade abgeschlossenen Wasserliefervertrag mit dem Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land mit Übergabepunkt in Hagen: „Der WBV kann hier rund 200000 Kubikmeter jährlich beziehen.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN