Gebiet mit zwölf neuen Bauplätzen Hagener Bauausschuss winkt Bebauungsplan durch

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Stein auf Stein: In Hagen kann bald wieder gebaut werden. Foto: Lino Mirgeler/dpaStein auf Stein: In Hagen kann bald wieder gebaut werden. Foto: Lino Mirgeler/dpa

Hagen. Gute Nachrichten für Häuslebauer in der Gemeinde Hagen: Nördlich der Adenauerstraße und westlich der Straße In den Fleeten stehen schon bald zwölf zusätzliche Baugrundstücke zur Verfügung.

Im Mai dieses Jahres erst hatte der Rat der Gemeinde Hagen beschlossen, den Bebauungsplan Nr. 125 "In den Fleeten" aufzustellen. Nun ist der Plan bereits fertig und kann vom Rat der Gemeinde in seiner nächsten Sitzung beschlossen werden. Dafür sprachen sich jetzt die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses der Gemeinde einstimmig aus.

Die Gemeinde plante das Gebiet in einem beschleunigten Planverfahren. Dieses sei immer dann möglich, wenn die Fläche der Wohnbebauung unter einem Hektar groß ist und sich das Gebiet an einen sogenannten "im Zusammenhang bebauten Ortsteil" anschließt. Diese Voraussetzungen seien gegeben, erklärte Stadtplaner Stefan Lehmann vom Ingenieurbüro Tovar & Partner aus Osnabrück. Die Stellungnahmen, die im Rahmen des Beteiligungsverfahrens eingegangen seien, würden allesamt keine erneute Auslegung erforderlich machen und in den Textteil des Bebauungsplan übernommen, so der Fachplaner.

Feuerwehr fordert Rettungswege

Neben allerlei üblichen Rückmeldungen der Fachbehörden wies Stefan Lehmann auch auf die Eingabe der Stadt- und Kreisarchäologie hin, da sich in dem Gebiet vom 15. bis 17. Jahrhundert eine Töpferei befunden habe. Die geforderten Suchgrabungen seien jedoch mittlerweile durchgeführt und abgeschlossen, so der Stadtplaner.

Auch die Ortsfeuerwehr Niedermark und der Gemeindebrandmeister meldeten sich im Planverfahren zu Wort. Sie fordern geeignete und ausreichende Zufahrts- und Angriffswege für den Brand- und Rettungsfall sowie einen zweiten Flucht- und Rettungsweg für die Feuerwehr. Das sei laut Lehmann bereits in die Festsetzungen des Bebauungsplanes übernommen worden.

Schnelles Internet geplant

In dem Baugebiet können demnächst Einzel- und Doppelhäuser mit einem Vollgeschoss und maximal zwei Wohnungen je Wohneinheit gebaut werden. Letztlich endete der Planer mit einem zeitgemäßen Hinweis an Hausbauer und Architekten: in dem Gebiet sei der Anschluss an das Hochleistungs-Internet geplant. Darauf sollten die Techniker bei der Vorbereitung und dem Einbau der elektrischen Anlagen achten.


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