Jubiläum im Dienste Westafrikas 25 Jahre Martinus-Chor Hagen

Von Teresa Berlekamp

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tbe Hagen Von gefühlvollen Stimmen ließen sich zahlreiche Besucher vergangenen Sonntagabend beim Jubiläumskonzert des Martinus-Chores in der St. Martinus-Kirche Hagen mitreißen.

Der gemischte Chor, der 1993 gegründet wurde und sich aus über 70 aktiven Sängerinnen und Sängern zusammensetzt, trifft sich wöchentlich zur Chorprobe unterhalb der Kirche, damit bei ihren Auftritten auch wirklich alles perfekt harmoniert.

Bereits am Freitag begann die Jubiläumsfeier mit einem Festgottesdienst, da genau an diesem Tag vor 25 Jahren die erste Chorprobe stattfand. Schon damals sorgten rund 30 Mitglieder dafür, dass alle Stimmlagen gut vertreten waren. Josef Berger, der die Leitung des Chores von Anfang an übernahm, hat auch nach 25 Jahren noch nicht genug und denkt noch lange nicht ans Aufhören.

Betrachtet man die Chronik der vergangenen 25 Jahre, die während des Konzertes durch eine Bildschirmpräsentation verdeutlicht wurden, lässt sich feststellen, dass zahlreiche Aktivitäten das Chorleben immer wieder bereichert haben. Singen in anderen Kirchen und Gemeinden oder bei Priesterweihen, Priesterjubiläen und im Rundfunkgottesdienst gehörten ebenso dazu wie die zahlreichen eigenen Benefizkonzerte oder auch Konzerte mit anderen Chören. Chorsprecherin Marion Martin, die durch das musikalische Programm führte und gleichzeitig Erklärungen und Geschichten zu der Leinwandpräsentation gab, ist sich sicher, dass auch nach 25 Jahren noch kein Ende in Sicht ist. „Wir sind glücklich, dass du Josef auch nach 25 Jahren noch bei uns bist und den Mut nie verloren hast“, so Martin, und dankt damit dem Chorleiter für sein großes Bemühen.

Als besonderes Highlight im Jubiläumsjahr ging gerade erst eine viertägige Reise in die Pfalz nach Neustadt und in die Domstadt Speyer zu Ende. Die vielen gemeinsamen Reisen, die der Chor schon hinter sich gebracht hat, sind sicherlich auch ein Grund dafür, dass alle Stimmen sich so wunderbar ergänzen, was die Zuschauer in der St. Martin Kirche am Sonntag deutlich zu spüren bekamen.

Unterstützt wurde der Martinus-Chor von Kaplan Coffi Régis Akakpo, dessen Heimatbistum in Benin, Westafrika, liegt. Hier ist in nächster Zeit der Bau eines katholischen Kindergartens sowie die Ergänzung durch eine Schule geplant. Der Martinus-Chor sammelte am Ende des Jubiläumskonzertes hierfür Spenden, um das Projekt zu unterstützen und somit benachteiligten Kindern zu helfen, die aufgrund von Armut nicht die Chance haben, eingeschult zu werden. Mithilfe der Spenden möchte Kaplan Coffi dies ändern und hoffte auf gute Unterstützung durch die Spenden der Konzertbesucher.


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