Neue Aufgaben im Paulusheim Pfarrer Langemann nimmt Abschied von Hagen

Von Markus Strothmann

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Wolfgang Langemann (rechts) war fast 26 Jahre lang als Pastor in Gellenbeck tätig. Hermann Hülsmann, Leiter der Pfarreiengemeinschaft St. Martinus Hagen und Mariä Himmelfahrt Hagen-Gellenbeck, begleitete ihn beim Abschiedsgottesdienst. Foto: Markus StrothmannWolfgang Langemann (rechts) war fast 26 Jahre lang als Pastor in Gellenbeck tätig. Hermann Hülsmann, Leiter der Pfarreiengemeinschaft St. Martinus Hagen und Mariä Himmelfahrt Hagen-Gellenbeck, begleitete ihn beim Abschiedsgottesdienst. Foto: Markus Strothmann

Hagen a.T.W.. Mit einem Festgottesdienst verabschiedete die Pfarreiengemeinschaft St. Martinus Hagen und Mariä Himmelfahrt Hagen-Gellenbeck am Sonntag den langjährigen Pastor Wolfgang Langemann aus dem Dienst.

Pfarrer Hermann Hülsmann verlas den Brief vom Osnabrücker Generalvikar Theo Paul zum Abschied des Pastors, der fast 26 Jahre in Gellenbeck Dienst getan hat. Geboren 1944 in Bad Essen, lernte Wolfgang Langemann zunächst Einzelhandelskaufmann, bevor er 1975 Diakon wurde und sich anschließend für die Priesterausbildung entschied. Die Weihe empfing er 1985 in Osnabrück.

Seinen Dienst in Mariä Himmelfahrt nahm Langemann dann 1993 auf, ab Gründung der Pfarreiengemeinschaft mit St. Martinus Hagen 2012 war er für diese tätig als Pastor zur Mitarbeit. In seiner Predigt zog er ein positives Fazit. „Ich habe mich hier sehr wohlgefühlt. Die Gemeinde – und später die Pfarreiengemeinschaft – ist mir zur Heimat geworden“, so Langemann in seiner Predigt. 

Zurück nach Osnabrück

 "Wenn Sie mich fragen, was ich besonders gern getan habe, dann muss ich sagen: Ich habe besonders gern getauft", so Langemann. Die Begrüßung neuer Menschen in der Gemeinschaft sei ihm immer eine große Freude gewesen. Dass er fast 26 Jahre lang in Gellenbeck und Hagen gearbeitet hat, sei Beweis genug dafür, dass er sich hier wohlgefühlt habe. „Hätte mir Wesentliches nicht gefallen, hätte ich es gesagt und wir hätten darüber gesprochen. Oder wir hätten diesen Abschiedsgottesdienst schon nach vier oder fünf Jahren gefeiert.“ 

Pastor Langemann wird nach dem Ende seiner Zeit in der Pfarreiengemeinschaft den Dienst im Osnabrücker Paulusheim antreten. Damit verbunden ist auch ein Wohnortwechsel. „Da es für einen Nachfolger schwerer wird, wenn der Vorgänger am Ort bleibt, ziehe ich nach mehr als einem Vierteljahrhundert zurück in meine Heimatstadt Osnabrück.“ Besagter Nachfolger als Pastor wird Jörg Ellinger. 

Rückkehr nach Burnout

Seine gesundheitlichen Probleme sparte Langemann nicht aus. Um das Jahr 2000 hatte er zweimal mit Burnout zu kämpfen. Für Unterstützung bei der Rückkehr in den Dienst dankte er Hermann Hestermeyer, der beim Gottesdienst nicht anwesend sein konnte. Einen Großteil der restlichen Predigt nutzte Wolfgang Langemann für ausführliche Dank: an das Pastoralteam, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Kindergärten und Friedhof. 

Besonderer Dank galt den zahlreichen Ehrenamtlichen in der Pfarreiengemeinschaft. Diese machten ungefähr ein Drittel der Anwesenden aus, wie Langemann schätzte. Sein Wahlspruch sei seit 1975 gewesen: „In Liebe dienen.“ – „Hoffentlich habe ich das ein wenig geschafft, trotz aller menschlichen Schwächen.“ Die voll besetzte Kirche und der lange Applaus nach der Predigt legten nahe, dass es Wolfgang Langemann gelungen ist, diesen Anspruch zu erfüllen. 


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