Seniorinnen stricken für Klinikum Klappern für Babys auf dem Hagener Finkenhügel

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Diakonieschwester Andrea Schmidt (Dritte von links) betreut Patienten im Klinikum und Damen im Sankt-Anna-Stift. Foto: Klinikum Osnabrück/Silvia KerstDiakonieschwester Andrea Schmidt (Dritte von links) betreut Patienten im Klinikum und Damen im Sankt-Anna-Stift. Foto: Klinikum Osnabrück/Silvia Kerst

Hagen. Im Sankt-Anna-Stift in Hagen wird fleißig für die Babys im Klinikum Osnabrück gestrickt. Die Damen der Handarbeitsgruppe, die sich immer donnerstags in einem Gemeinschaftsraum der Altenwohn- und Pflegeeinrichtung treffen, stellen in ihrer vergnügten Runde die Mützen und Söckchen her, mit denen die Neugeborenen nach der Entbindung vom Team der Klinik für Geburtshilfe ausgestattet werden.

„Die Mützen und Söckchen werden eigentlich nur für die Zeit auf der Entbindungsstation ausgeliehen, weil aber nicht alle zurückgegeben werden, sind wir sehr dankbar für diese Unterstützung“, sagt Diakonieschwester Andrea Schmidt, die es „angeleiert“ hat, dass in der Handarbeitsgruppe mit den Nadeln für die Babys auf dem Finkenhügel geklappert wird.

Marlies Kretschmer leitet die Gruppe

„Wir stricken sonst Geschenke, die sich die Bewohner des Sankt-Anna-Stifts aussuchen dürfen und stellen noch andere Arbeiten wie Dreieckstücher und Patchworkdecken her, die auf Basaren verkauft werden“, erklärt Marlies Kretschmer, die in einer Wohnung im Sankt-Anna-Stift lebt und sich noch ehrenamtlich als Seniorenbegleiterin mit einbringt, indem sie unter anderem die Handarbeitsgruppe leitet.

Der Kontakt zu der Handarbeitsgruppe kam vor etwas mehr als einem Jahr zustande. In dieser Zeit wurden bereits zwei Lieferungen mit insgesamt rund 20 Mützen und Sockenpaaren hergestellt.

Hilfe auch aus der Tagespflege

„Der nächste Schwung ist bereits in Arbeit“, erklärt Elisabeth Konersmann, eine der Damen aus der Handarbeitsgruppe. In der Gruppe stricken Bewohnerinnen der Anlage und Frauen mit, die in die Tagespflege kommen. Meist sind es etwa fünf Damen. „Wir kommen jede Woche zwei Stunden lang zusammen“, erläutert Marlies Kretschmer.

Den Damen macht das Nadelwerk Spaß. „Und es ist natürlich auch eine gute Beschäftigung für die Hände“, sagt Kretschmer. Es wird kein Geld für die Mützen und Söckchen verlangt. „Aber wenn uns Wolle gespendet wird, freuen wir uns natürlich“, zwinkert Marlies Kretschmer.


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