Kinder verewigen sich im Mühlenkalender Verein öffnet Gellenbecker Denkmal

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Die Bilder Hagener Grundschüler wurden auf dem Dachboden der Mühle in Gellenbeck ausgestellt. Unter allen Exponaten durften die Besucher 12 Bilder für den ersten Mühlenkalender auswählen. Foto: Michael PohlDie Bilder Hagener Grundschüler wurden auf dem Dachboden der Mühle in Gellenbeck ausgestellt. Unter allen Exponaten durften die Besucher 12 Bilder für den ersten Mühlenkalender auswählen. Foto: Michael Pohl

Hagen. Zum Tag des offenen Denkmals öffneten die Mitglieder des Mühlenvereins am Sonntag die Türen der Wassermühle in Gellenbeck für Besucher. Aus mehr als 80 Bildern, die Schulkindern gemalt hatten, konnten erstmals die schönsten Motive für den Mühlenkalender ausgewählt werden.

Die Idee für die Produktion des Mühlenkalenders sei laut Anita Hehemann sehr nahe liegend gewesen. Wie sie durch ihre Kinder wusste, wird das Thema „Mühle“ im Unterricht der dritten und vierten Klassen der Hagener Grundschulen behandelt. Weil sich laut Hehemann auch der Mühlenverein stest um Nachwuchs bemühen muss, entstand in Zusammenarbeit mit den Kunstlehrern die Idee, das „Mühlenthema“, künstlerisch aufzugreifen.

„Bereits kurz nach den Sommerferien stand fest, wie uns die Schulen unterstützen können.“ Dazu erhielten die Grundschüler die Aufgabe ein Bild zu entwerfen, das darstellen sollte, was die Kinder mit dem Wort „Mühle“ verbinden.

Vielfalt des Mühlen-Themas

Entstanden sind mehr als 80 Kunstwerke von Mühlen, Mahlsteinen, bis hin zum Trecker mit Getreideanhänger. Darunter auch das Bild des achtjährigen Julian. Darauf ist die Mühle umrahmt von rostrot leuchtenden Blättern zu sehen. „Ich wollte die Mühle im Herbst zeigen“, erklärte der junge Künstler auf Nachfrage.

Im Laufe des Sonntags durften die Besucher unter allen Bildern zwölf Motive auswählen, die sie im ersten Mühlenkalender der Kirschgemeinde sehen möchten. Dazu hatten die Verantwortlichen des Mühlenvereins extra den Dachboden der 745 Jahre alten Wassermühle freigehalten. Welche Bilder es in den Kalender schaffen, stand am Abend noch nicht fest.

Für Mühle und Klassenkassen

Laut Hehemann startet der Verkauf des Kalenders mit einer Auflage von 300 Exemplaren für je 7,50 Euro Ende Oktober. Dann wird die Gellenbecker Mühle wieder ihre Türen für Besucher und Käufer des Kalenders öffnen. Der Erlös ist zum Teil für die Klassenkassen der Grundschüler gedacht. Ein weiterer Teil fließt in den Erhalt der Mühle.

Neben der Ausstellung der jungen Künstler konnten sich die Besucher über die Technik der Wassermühle informieren. Zusätzlich zeigte Holger, der Schnitzer, sein Handwerk und Baumpfleger gewährten Einblicke in ihren Beruf.


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