Trinkwasserspender in Betrieb Hagener Schüler verwirklichen ihre Ideen

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Alles im Fluss: Für den ersten Trinkwasserspender in der Oberschule setzten sich auch Jana, Sophia, Malte und Jonas ein. Foto: Stefan BuchholzAlles im Fluss: Für den ersten Trinkwasserspender in der Oberschule setzten sich auch Jana, Sophia, Malte und Jonas ein. Foto: Stefan Buchholz

Hagen. Aus einer Schüleridee ist Wirklichkeit geworden: Ein Trinkwasserspender wurde nun in der Oberschule Hagen vorgestellt.

Haken dran an das vorletzte Projekt der Schülervertretung. Im Laufe des vergangenen Schuljahres hatte sie die Idee aufgegriffen, einen Wasserspender aufstellen zu lassen. „So ein Gerät ist schon deshalb toll, wenn man mal seine Getränkeflasche zu Hause vergessen hat“, sagte Malte vom Schülerrat.

Vorstellig wurden er und die anderen Schülervertreter deshalb im Schulausschuss der Gemeinde. „Wir fanden die Idee gut. Auch weil es nicht um Softgetränke ging, sondern uns eine gesunde Alternative präsentiert wurde“, erzählte Ratsfrau Ilka Pötter.

5000 Euro bewilligte der Rat schließlich für die Investition. Ausreichend für die Anschaffung des Wasserspenders, seine Aufstellung und Wartung. Auf der Suche nach Anbietern, landete man beim Gesundheitsdienst des Landkreises und der Stadt Osnabrück. „Wir haben in Kooperation mit den Stadtwerken schon in anderen Schulen Trinkwasserspender aufgestellt, sagte Corinna Lange von der Stabsstelle des Gesundheitsdienstes.

Der „Pearlmax 4“, so der Gerätename, bietet stilles Wasser sowie Varianten für mehr oder weniger Kohlensäure. Er hat zwar auch eine Vorrichtung für Becher, doch darauf verzichtet die Oberschule wohlweislich. „Plastikbecher zu benutzen ist aus Gründen des Umweltschutzes nicht mehr zeitgemäß“, betonte Schulleiter Simon Borgers. Um sich mit Wasser zu versorgen, bringen die Schüler einfach ihre eigenen Trinkbehälter mit.

Aktuell versuchen die Schüler ihr neuestes Projekt zu verwirklichen. Bei einem Sponsorenlauf kamen 6200 Euro zusammen, wovon die Hälfte an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei ging. Die anderen 3100 Euro stellten die Schüler dem Fachausschuss mit der Bitte anheim, dass die Gemeinde die Restfinanzierung für ein Bodentrampolin (Kosten: 10000 Euro) auf den Weg bringen könne. Bürgermeister Gausmann gab bekannt, dass das Geld in den kommenden Haushalt eingestellt werde.


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