Botschafter der Gemeinde Hagener Vereine bewerten Besuch der Laga positiv

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Hagen. Die Landesgartenschau in Bad Iburg bietet noch bis 14. Oktober Vereinen und Verbänden, aber auch Unternehmen und Gruppen ein Forum für die Vorstellung ihrer Arbeit. Auch Gruppen aus Hagen haben sich dort bereits als Botschafter der Gemeinde präsentiert und bewerten die Teilnahme als ausgesprochen positiv.

Die Musikkapelle ist dort gewesen, der Reitverein St. Martinus, Horses & Dreams, die AG Natur und Umwelt, der Shanty Chor und die Akkordeongruppe, der Heimatverein und andere Vereine, Verbände und Gruppen. Hagen nutzt die Möglichkeit, sich auf der Landesgartenschau einem überregionalen Publikum vorstellen und die Vielseitigkeit des Lebens in der Kirchengemeinde präsentieren zu können.

Auftakt im April

Begonnen hatte das Engagement bereits in der ersten Woche nach Eröffnung der Schau Mitte April. Horses & Dreams präsentierte sich kurz vor dem Start des eigenen Turniers. „Es war eine gute Gelegenheit, unsere Veranstaltung zu bewerben. Die Besucher dort gehören auch zu unserer Zielgruppe. Zwar lässt sich der daraus entstandene Erfolg nicht messen, das Interesse war aber sehr groß“, erklärte Pressesprecherin Phoebe Rohn im Nachhinein.

Werbung ohne Hintergedanken

Gleichzeitig mit Horses & Dreams war der Reitverein St. Martinus in Iburg. „Wir hatten zwar direkt keinen Anlass für die Präsentation, nutzten die Möglichkeit aber sehr gern, uns einem größeren Publikum vorstellen zu können“, kommentierte Ann-Cathrin Loose vom Verein. Die Resonanz der Besucher sei sehr groß gewesen, eine Mitgliederwerbung sei jedoch nicht geschehen. „Das hatte nicht in unserer Absicht gelegen, uns war wichtiger, unsere Aktion bekannt zu machen“. Damit meinte sie die vom Verein und dem Hagener Stall Huster aufgelegte Benefiz-Aktion „Reiter helfen Kindern“. Auf dem Laga-Gelände war ein kleiner Reitparcours angelegt, wo Kinder auf dem Pferderücken Platz nehmen konnten. Dort gaben Vereinsmitglieder den Besuchern auch Kostproben verschiedener Reitdisziplinen zu sehen.

Tourismusförderung

Koordiniert wird der Besuch Hagener Vereine und Gruppen von der Wirtschaftsförderung im Rathaus. Verantwortlich dafür ist Jenny Menkhaus. Sie sieht in der Landesgartenschau einen „hervorragenden Platz für die Tourismusförderung“.  Die Organisation des Spektakels sei professionell, alles gehe Hand in Hand. „Unsere beiden Pavillons grenzen direkt an den Europa-Platz, den Dreh- und Angelpunkt der Schau. Allerdings führt der Strom des Publikums nicht direkt zu uns, sondern mehr in Richtung des Baumwipfelpfades“. Es seien aber immer genügend Besucher vorhanden, die sich für die Präsentationen aus Hagen interessierten. Besonders die Anwesenheit der Kirschkönigin und des Kirschmonsters falle ins Auge. Andreas Hehmann von der AG Natur und Umwelt stellt der Laga ein gutes Zeugnis aus, hebt „die tolle Atmosphäre“ hervor. Zusammen mit dem Pomologen Jens Pallas hat die AG einen Veredlungskurs angeboten. „Das war ins Programmheft aufgenommen worden. Die Besucher sind extra deswegen gekommen“.


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