„Peace Hill“ haben „Bock auf Live“ Launiger Rockabend in Hagener Biergarten

Von Rolf Habben

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Boten einen unterhaltsamen musikalischen Auftritt, die Osnabrücker Band „Peace Hill“ (von links) Andre Kopka, Daniel Niemann, Lars Bonowski sowie Markus Bertram. Foto: Rolf HabbenBoten einen unterhaltsamen musikalischen Auftritt, die Osnabrücker Band „Peace Hill“ (von links) Andre Kopka, Daniel Niemann, Lars Bonowski sowie Markus Bertram. Foto: Rolf Habben

Hagen. Die Band „Peace Hill“ machte in der Kleinkunstreihe „Bock auf ... LIVE“ Station in Hagen.

Unter dem Motto „Bock auf …“ veranstaltet das Gasthaus Beckmanns Konzerte und mehr, „weil wir Bock darauf haben, dass in und um Hagen am Teutoburger Wald im Sinne der Erweiterung des kulturellen Angebotes außerhalb des anerkennenswerten Angebotes von Vereinen und Verbänden etwas passiert“.

Von der Friedenshöhe zum Peace Hill

Bei besten frühsommerlichen Temperaturen wurde der Auftritt des Quartetts kurzerhand in den Biergarten verlegt, was bei den zahlreichen Besuchern bestens ankam.

Auf der Friedenshöhe – nomen est omen – in Hasbergen als Rockband gegründet, besteht „Peace Hill“ seit über zehn Jahren. Die vier Vollblut-Musiker mit Sänger Daniel Niemann, der vielseitige André Kopka mit Gitarre und Violine und Markus Bertram ebenfalls Gitarre sowie Lars Bonowski am Kontrabass haben so unterschiedliche musikalische Wurzeln wie Deutschpunk oder Power-Metal. Das gilt auch außerhalb ihres musikalischen Lebens. Kopka, der seit 25 Jahren in den verschiedensten Bandprojekten mitwirkte, ist Diplom-Forstwirt, Bertram arbeitet als selbstständiger Akustik-Ingenieur und Bassist Bonowski ist Leitender Oberarzt.

Mit Humor und Spielfreude

Neben der Liebe zur handgemachten Musik verbindet sie darüber hinaus eine lange Freundschaft. Außer sichtlicher Spielfreude unterhielt die Band und hier vor allem Sänger Niemann, mit humorvoller Moderation, spontan eingeschobenen Textbeiträgen und kleinen Albernheiten. Hier wäre allerdings zuweilen weniger auch mehr gewesen. Abgesehen von etlichen ausgewählten Coversongs, brillant gespielt das „Man of constant sorrow“ mit Kopka an der Violine und „Rawhide“, hatte das Quartett zahlreiche Eigenkompositionen mit im Gepäck, wie beispielsweise ihr „Konjunktivist“, das „Love, Peace & Rock´n´Roll“ oder der bluesig angehauchte Trucker-Song „Long run Jochen“. Nicht ganz ernst gemeint ihr neidvolles „Peace Hill hates you“, mit einer Auflistung „aller Musiker mit Rang und Namen in der Popwelt als Konkurrenten. Spektakulär Bonowskis Einlage am Cajon in „Breaking the girl“ von den Red Hot Chili Peppers. Subtilen Humor verriet ihr „All inclusive“, das Bertram während eines Urlaubs in Griechenland komponiert haben soll. Rundum bot die Truppe einen unterhaltsamen Abend, wobei der „Eintritt frei (willig)“ war, wie verlautet, dafür ließ man den Spendenhut in der Spielpause zwischen den Sets kreisen.


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