Stockrock-Festival in Hagen Krachender Rock in der Gaststätte Stock

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Zum Festival-Auftakt am Freitag beim Stockrock auf der Bühne: Boozed. Foto: Stockrock/Isabelle RathZum Festival-Auftakt am Freitag beim Stockrock auf der Bühne: Boozed. Foto: Stockrock/Isabelle Rath

pm/we Hagen. Das am Wochenende inzwischen zum 14. Mal stattfindende Stockrock gilt bei zahlreichen Rock-Fans der Region als Pflichttermin. Markenzeichen: Ein Programm, das innovative und manchmal auch recht schräge Acts im Saal Stock in Hagen auf die Bühne bringt. Diesmal zählen am Freitag und Samstag unter anderem der Kieler Rock-Barde Erik Cohen, die US-Band Zeke oder die Lokalmatadore Boozed zum Festival-Line-up.

Veranstalter des Festivals ist der 2005 aus dem Turbojugend-Fansclub hervorgegangene Trägerverein. Dank des guten Netzwerks und der Kontakte in der Musikszene gelingt es den Stockrock-Organisatoren auch ohne großen Etat immer wieder, interessante Namen zu präsentieren.

Mehr als 300 Mitglieder

Finanzielle Basis des Festivals: die Beiträge der mittlerweile mehr als 300 Mitglieder sowie die Förderung durch Landschaftsverband, Kulturbüro des Landkreises und Gemeinde Hagen.

Nach zuletzt einigen etwas eher Metal- und Doom-lastigen Programmjahren stehen die acht diesmal auftretenden Bands eher für eine etwas rockigeren Sound. Am Freitag spielen nach Blue Pope und Enojado zum Beispiel die Osnabrücker Lokalmatadoren Boozed auf, die für schnellen, bluesigen Rock stehen und auch schon im Rockpalast zu sehen waren. Nach einigen Jahren Pause hat sich die Band jüngst wieder zusammengefunden, ein neues Album soll im Herbst erscheinen.

Headliner des ersten Abends ist Rock-Barde Erik Cohen aus Kiel. Er ist manchen Musikfans vielleicht eher unter dem Namen Jack Letten als Sänger der Hardcore-Band Smoke Blow bekannt. Unter neuem Pseudonym hat er jetzt alte Wegbegleiter um sich geschart und ist auf der Erfolgsspur: Seine Songs laufen mittlerweile auf einigen Radiostationen.

US-Band sorgt für Finale

Am Samstag geht es dann etwas heftiger zur Sache. Aus Berlin kommt die Thrash-Band „Space Chaser“ in die Kirschgemeinde, die nicht nur durch ebenso virtuosen wie punkigen Metal-Sound im Stil der 80er von sich Reden machen, sondern auch durch ihre schrägen Videoclips. Für ein krachendes Festival-Finale sorgen dann die US-Amerikaner von Zeke, die Punk gekonnt mit Blues und Metal vermischen.

Los geht‘s an beiden Tagen jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintrittspreis an der Abendkasse beträgt jeweils 18 Euro. Am ersten Abend gibt es zum Ausklang eine After Show Party mit Tiki of Doo, und am Samstag ist hier Danger! Danger! im Einsatz.

Das Programm: Freitag, 27. April, Blue Pope, Enojado, Boozed, Erik Cohen, After Show Party: Tiki of Doom. Samstag, 28. April: N.O.E., Rocketchief, Space Chaser, Zeke, After Show Party: Danger! Danger!.


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