Dank an Bürger Junge und alte Kolpinger aus Hagen sammeln Altkleider

Von Horst Troiza

Jung und Alt beteiligte sich jetzt wieder an der vom Kolpingwerk ausgerufenen Altkleidersammlung in Hagen. Rund 50 Helfer waren einen Vormittag in den Straßen unterwegs und füllten die Ladefläche eines Sattelschleppers. Foto: Horst TroizaJung und Alt beteiligte sich jetzt wieder an der vom Kolpingwerk ausgerufenen Altkleidersammlung in Hagen. Rund 50 Helfer waren einen Vormittag in den Straßen unterwegs und füllten die Ladefläche eines Sattelschleppers. Foto: Horst Troiza

Hagen. Wie überall im Dekanat Iburg waren auch in Hagen am Samstag wieder tatkräftige Kolpingmitglieder damit beschäftigt, Altkleidersäcke an den Straßen einzusammeln. Die Aktion dient der Unterstützung der Arbeit des Deutschen Kolpingwerks.

„Heute liegt deutlich mehr an den Straßen als bei den letzten Malen“, berichtete Carl Hehmann von der Kolpingfamilie in Gellenbeck. Wie er war auch Gerd Holtkotten vom Leitungsteam der Kolpingsfamilie Hagen davon überzeugt, dass bei dieser Sammlung mehr zusammenkommen würde als zuletzt, wo rund 13 Tonnen abgelegter Kleidung auf der Waage landeten.

Alte Kleider helfen in aller Welt

Zweimal im Jahr rufen die Kolpingsfamilien zur Altkleidersammlung auf. Vier Stunden lang fahren dann kleine Lkw, Pritschenwagen und Bullis durch alle Straßen der Ober- und Niedermark und laden die bereitgestellten Säcke auf. Die Sammlung hat Tradition, seit den 1970er Jahren trommeln die Kolpingsvorstände Helfer dafür zusammen. Das Sammelgut wird aus beiden Ortsteilen zum Parkplatz an der Natruper Straße gekarrt, wo es auf einen Sattelzug verladen und zum Recycling-Hof des Deutschen Kolpingwerkes in die Nähe von Fulda transportiert wird. Da wird es sortiert, gereinigt und verkauft. Vom Erlös werden Projekte des Kolpingwerkes in aller Welt unterstützt.

Unterstützung auf hart umkämpften Feld

„Es gibt andere Mitbewerber um Altkleider und wir sind den Bürgern in Hagen dankbar dafür, dass sie unsere Sammlung unterstützen“, sagte Hehmann. Besonders bedankte er sich, dass wieder so viele Helfer, etwa 50 an der Zahl, ihren freien Samstagvormittag für die gute Sache opfern. Sein Dank galt auch einigen ortsansässigen Firmen, die ihre Fahrzeuge für die Sammlung bereitgestellt hatten, einige Firmenchefs saßen sogar persönlich hinterm Steuer.

Auffällig viele junge Sammler

Besonders auffällig war die Zahl junger Helfer. „Wenn man am Abend vorher nicht zum Tanzen geht, macht es einem doch nichts aus, ein paar Säcke zu stemmen“, meinte ein junger Mann beiläufig. Außerdem. „Ich habe ja nichts verpasst, heute Abend ist erst der Frühlingssturm in Sudenfeld“. Eine der jüngsten Helferinnen war die die neunjährige Eva, die fleißig dabei anpackte, Kleidersäcke von einem Pritschenwagen auf den Sattelschlepper zu verladen. „Ich bin schon einige Male mitgefahren, heute helfe ich richtig mit“, erklärte sie mit vor Anstrengung roten Wangen.

Noch vor dem Mittag war das Tagwerk getan und alle Freiwilligen fuhren zu den jeweiligen Gemeindezentren, wo Kochfrauen mit einem warmen Essen auf sie warteten.