Kommen, Gehen und Begegnen Gemeinsamer Kreuzweg der Kolpingfamilien

Von Andreas Wenk

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Die Kolping-Mitglieder gingen von der Kirche zur nahegelegenen Görsmann-Gedenkstätte vor der Grundschule und erinnerten daran, dass Pfarrer Gustav Görsmann sein Glaubenszeugnis und sein Verständnis von Kirche und Nächstenliebe unter den Nazis 1942 im KZ Dachau mit dem Leben bezahlt hatte. Foto: Andreas WenkDie Kolping-Mitglieder gingen von der Kirche zur nahegelegenen Görsmann-Gedenkstätte vor der Grundschule und erinnerten daran, dass Pfarrer Gustav Görsmann sein Glaubenszeugnis und sein Verständnis von Kirche und Nächstenliebe unter den Nazis 1942 im KZ Dachau mit dem Leben bezahlt hatte. Foto: Andreas Wenk

awen Hagen. Der Weg als Ziel, Lebenswege, Kommen und Gehen, sich Begegnen: Das waren die zentralen Elemente der Ansprachen und Gebete anlässlich des gemeinsamen Kreuzweges der Kolpingfamilien Gellenbeck, Hagen und Lengerich.

Rund 60 Mitglieder hatten sich am Montagabend zunächst zur Andacht in der Kirche Mariä Himmelfahrt im Hagener Ortsteil Gellenbeck versammelt, um anschließend ein großes Holzkreuz über drei weitere Stationen zurück bis zum Gustav-Görsmann-Haus zu tragen. Dort endete die Prozession mit einem geselligen Teetrinken.

Zuvor waren die Kolping-Mitglieder von der Kirche zur nahegelegenen Görsmann-Gedenkstätte vor der Grundschule gegangen, um dort bei Gebet und Gesang daran zu erinnern, dass der Pfarrer Gustav Görsmann sein Glaubenszeugnis und sein Verständnis von Kirche und Nächstenliebe schließlich unter den Nazis 1942 im KZ Dachau mit dem Leben bezahlt hatte.

Gedenken und Fürbitten

Anschließend ging es in die nahe gelegene Wohnsiedlung an der Antonius-Tappehorn-Straße und zum Malteser-Standort. Erinnerungen an Notleidende, an misshandelte Kinder, eine ausgebeutete Natur und Gesänge wechselten sich ab mit Fürbitten, die stets mit einem „gekreuzigter Jesus, wir bitten Dich, erhöre uns“ endeten. Im Mittelpunkt dabei standen Themen wie Mut, Hoffnung, die Kraft, Niederlagen und Enttäuschungen zu überwinden und ein offenes Bekenntnis zum Glauben.

Der Kreuzweg der drei Kolping-Gemeinschaften wird jedes Jahr von einer anderen Familie veranstaltet. In diesem Jahr war Gellenbeck an der Reihe. Hier kümmerten sich neben Annegret Garske vor allem Gertrud Hehmann und Elisabeth Dierker um die Vorbereitung. Hehmann und Dierker waren es auch, die an den Stationen die Ansprachen hielten und bei den Kirchenliedern quasi den Takt vorgaben.

Nach einer Stunde war man zum Ausgangspunkt zurückgekehrt, trocken, ein wenig durchgefroren und besinnlich auf Karfreitag und die Ostertage eingestimmt.


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