Walter Dependehner überarbeitete das Kreuz Wegkreuz an Hagener Hüttenstraße restauriert

Von Adolf Rahe

Das Wegkreuz an der Hüttenstraße konnte restauriert werden. Foto: Atze RaheDas Wegkreuz an der Hüttenstraße konnte restauriert werden. Foto: Atze Rahe

Hagen. Wegkreuze und Kapellen haben in Hagen eine lange Tradition. So auch das Wegkreuz an der Hüttenstraße in Altenhagen. Dies wurde vom Hagener Malermeister und Restaurator Walter Dependehner passend zur Karwoche restauriert.

Die Altenhagener Höfe Kruse, Hohenbrink, Lüxmann, Niehenke und Wilxmann haben das Kreuz im Jahr 1900 an der Hüttenstraße aufgestellt. Das Kreuz war lange Jahre eine Station der Bittprozessionen durch die Felder.

Der erste aus Ton geformte Korpus war 1986 vom Kreuz gefallen und wurde dabei zerstört. Dem Bad Iburger Restaurator Werner Godt gelang es, anhand der alten Tonstücke einen neuen Korpus aus einer Aluminiumlegierung anzufertigen. Diese wurde im Mai 1994 an dem Kreuz angebracht.

Seit Generationen wird das Wegekreuz in der Karwoche von einer Familie der Altenhagener Höfe gepflegt.Die Natur hat in den vielen Jahren an dem Korpus ihre Spuren hinterlassen. Deshalb hatte sich die Wegekreuzgemeinschaft in diesem Jahr entschlossen, die Aluminiumfigur zu restaurieren.

Der Hagener Malermeister und Restaurator Walter Dependehner übernahm die wochenlange Arbeit. Zum Beginn der Karwoche konnte der farblich überarbeitete Korpus wieder angebracht werden.