„Von Klassik bis Pop“ Frühlingskonzert des MGV Seeste In Hasbergen gut besucht

Von Michael Luttmer

Das Frühlingskonzert unter dem Motto „Melodien für alle – Klassik bis Pop“ des Männergesangsvereins Seeste in Hasbergen war gut besucht. Foto Michael LuttmerDas Frühlingskonzert unter dem Motto „Melodien für alle – Klassik bis Pop“ des Männergesangsvereins Seeste in Hasbergen war gut besucht. Foto Michael Luttmer

milu Hasbergen. Unter dem Leitwort „Melodien für alle – Klassik bis Pop“ haben am Samstag etwa 160 Besucher einen launigen Abend in der Gaststätte Thies in Hasbergen verlebt. Denn dorthin hatte der Männergesangverein Seeste e.V. zu seinem Frühlingskonzert geladen.

„Bislang haben wir immer in Wersen gastiert und zu Frühlingsbeginn zwei Konzerte gegeben“, sagte der Vorsitzende des Vereins, Ralf Hilsmann. Doch für dieses Jahr habe sich man sich entschieden, nur eines auszutragen; deswegen sei – vor allem wegen der Saalgröße – die aus dem benachbarten nordrhein-westfälischen Umland schnell zu erreichende Gaststätte ein idealer Austragungsort, erläuterte er. Dennoch lebten gewisse Traditionen 2018 fort. So trete wieder der Frauenchor Seeste während des Konzerts auf, am Klavier begleitet von Bernhard Hammer. Stolz sei man, dass der Seester Männerchor für diesen Abend die Mitglieder der Blaskapelle Neuenkirchen im Hülsen unter der Leitung von Peter Stückemann als Gäste habe gewinnen können, sagte er.

Interessierte Sänger willkommen

Chorleiter Dieter Hoge, etwas länger als 15 Jahre musikalischer Leiter des Männergesangsvereins, erklärte, dass bedauerlicherweise „seine Mannschaft“ wegen einiger grippebedingter „Ausfälle“ nicht in Vollbesetzung auftreten könne. Beim Männergesangverein seien Interessierte egal welchen Alters immer willkommen, machte Hoge Werbung. Zu Proben treffe man sich im Wochenrhythmus immer freitags ab 20 Uhr in der Gaststätte Schoppmeyer in Seeste, sagte er.

Dass ihre Proben für das Frühlingskonzert erfolgreich verlaufen waren, stellten die 26 Sänger an diesem Konzertabend eindrucksvoll unter Beweis: Beginnend mit der später zur Europahymne erkorenen „Ode an die Freude“ bis hin zu modernen Stücken wie „Durch schwere Zeiten“ von Udo Lindenberg im weiteren Verlauf des Konzerts begeisterten das Publikum. Bisweilen gab es sogar spontanen Beifall.

Abwechselnd Frauen- und Männerchor

Kurzweilig war dieser Abend aber auch deshalb, weil Frauen- und Männerchor im Wechsel auftraten und gelegentlich sogar bekanntere Stücke „im Duett“ sangen. Ein souverän auftretender Moderator führte galant durch das Programm. Die Bläser trugen ebenfalls zu diesem herrlichen Abend bei. Nicht zu vergessen: Bernhard Hammer, der Mann am Klavier.