Jahresbericht der Feuerwehr Hagener Brandbekämpfer zeichnen Mitglieder aus

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Für ihre jahrzehntelange Mitgliedschaft bei der Ortsfeuerwehr Niedermark wurden ausgezeichnet: Alfons Woida (3. l.) und August Hehmann (3. r.). Foto: Stefan BuchholzFür ihre jahrzehntelange Mitgliedschaft bei der Ortsfeuerwehr Niedermark wurden ausgezeichnet: Alfons Woida (3. l.) und August Hehmann (3. r.). Foto: Stefan Buchholz

Hagen. Während der jüngsten Jahreshauptversammlung der Freiweilligen Feuerwehr gab es, neben den üblichen Beförderungen, zwei besondere Auszeichnungen: August Hehmann und Alfons Woida wurden für ihre lange Zugehörigkeit geehrt.

Langanhaltenden Applaus spendeten die 100 Feuerwehrleute im Gellenbecker Bürgerhaus für August Hehmann. Er wurde für 75 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Der heute 89-Jährige war 1943 Feuerwehrmann in der Niedermark geworden. Hehmann habe nicht nur die Feuerwehr geprägt, sondern auch stets für ihren Erhalt geworben, sagte Michael Janböke, der stellvertretende Vorsitzende des Feuerwehrverbandes Altkreis Osnabrück.

Auch Bürgermeister Peter Gausmann dankte Hehmann für seinen langjährigen Einsatz, zuletzt als Oberbrandmeister. Neben der Urkunde und dem Glaspokal, überreichte der Gemeindechef auch einen Präsentkorb mit Hagener Produkten.

Ebenfalls in die Ortsfeuerwehr der Niedermark trat Alfons Woida 1968 ein. Der Feuerwehrhauptmann war zuletzt als Gerätewart für die Einheit tätig. Dem Ehrenhauptfeuerwehrmann dankte ebenso der Bürgermeister und verlieh ihm Urkunde und den Glaspokal. Wie August Hehmann bekam auch Woida von Gemeindebrandmeister Horst Igelbrink eine Ehrennadel ans Revers geheftet.

Der Jahresbericht

Er hatte zuvor auch die Jahresberichte der beiden Ortsfeuerwehren, Hagen und Niedermark, zusammengefasst. Aktuell versehen im Gemeindegebiet 96 Feuerwehrleute ihren Dienst, sieben mehr als im Vorjahr. Ihr Durchschnittsalter liegt bei knapp 35 Jahren.

Mit 14 Brandeinsätzen waren die Wehren viermal mehr als im Jahr zuvor zur Stelle. Die Zahl der technischen Hilfeleistungen sank von 103 auf 83. Im Schnitt sind die Feuerwehren in der Gemeinde zweieinhalbmal pro Woche ausgerückt, so Igelbrink. „Erneut deutlich zugenommen haben jedoch die Einsätze, wenn hilflose Personen hinter verschlossenen Türen geborgen wurden“, sagte der Gemeindebrandmeister.

Rund 14000 Stunden wendeten die ehrenamtlichen Feuerwehrleute für die Allgemeinheit auf. Igelbrink wies daraufhin, welche Summe die Gemeinde zahlen müsste, wären diese Stunden finanziell zu vergüten.

Die Freiwillige Feuerwehr sei in der Gemeinde „sehr gut aufgestellt“, bedankte sich Igelbrink. Mit der Politik und Verwaltung wäre seit 2011 eine Modernisierung vollzogen worden, die beispielhaft sei.

Neue Fahrzeuge bestellt

Bürgermeister Gausmann gab den Dank zurück. Die 700000 Euro für das Tanklöschfahrzeug für die Ortsfeuerwehr Hagen und das Hilfeleistungslöschfahrzeug für die Feuerwehr Niedermark seien im Haushalt eingestellt. Mit einer Auslieferung sei zu Ende des Jahres zu rechnen.

Der ehemalige Gemeindedirektor und Aufsichtsratsvorsitzende der TEN, Winfried Karthaus, überreichte spontan eine finanzielle Spende. Als einen Grund dafür nannte Karthaus die erfolgreiche Rettung eines Mannes durch die Feuerwehr, der sich bei Arbeiten an einer Umspannanlage am Loheiden Knapp schwer verletzt hatte.


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