Mitgliederversammlung Heimatverein Hagen mit digitaler Zukunft

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Hagen. Der Heimatverein Hagen nutzte die Jahreshauptversammlung am Freitag für einen Ausblick auf die Dorfentwicklung.

Hagen biete viele Chancen, die Aufenthaltsqualität insbesondere für Familien mit Kindern zu verbessern, führte Markus Hestermeyer auf Einladung des Vorsitzenden Antonius Thorwesten aus. Ein wesentlicher Bestandteil sei die konsequente Entwicklung des Gibbenhoffs und der Gebäude der ehemaligen Fleischerei Konersmann. Die Nebengebäude der alten Fleischerei sollen abgerissen werden, wie Hestermeyer erklärte. Für die dort entstehende Freifläche fehle den Planern aber noch ein tragfähiges Konzept. Hestermeyer rief die Bürger auf, sich mit Ideen einzubringen.

In den oberen Etagen des Hauptgebäudes der ehemaligen Fleischerei sollen Wohnungen entstehen. Ein Fahrstuhl, der in einem Anbau untergebracht werden soll, mache die Wohnungen auch für Menschen mit Handicap nutzbar. „Wir planen hier, zwei Wohngruppen mit je vier Personen unterzubringen“, sagte Hestermeyer. In diesem Zusammenhang bedankte er sich für die Kooperation mit der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück.

Wie Hestermeyer weiter mitteilte, soll in das neugestaltete Erdgeschoss eine gynäkologische Praxis einziehen. Die Bauarbeiten sollen im kommenden Quartal beginnen.

Neue Homepage mit umfangreicher Bilddatenbank

Zuvor hatte wie in den Vorjahren der Singekreis des Vereins unter der Leitung von Olga Dahlke musikalisch den offiziellen Teil der Versammlung eröffnet. Im weiteren Verlauf der Sitzung ließ deren Sprecherin Ursula Große Kracht die Auftritte des Chores im vergangenen Jahr Revue passieren. Einen breiten Raum nahm bei den Berichten des Vorstandes die Vorstellung der neuen Homepage des Vereins ein. Wie deren Betreuer Willi Rottmann mitteilte, kommen inzwischen über 30 Prozent der Zugriffe auf die Webseite über mobile Endgeräte. Karl Große Kracht stellte die neue Bilddatenbank des Vereins vor. Über die Homepage des Vereins www.heimatverein-hagen-atw.de seien nun mehr als 1000 Bilder verfügbar. Die einzelnen Bilder könnten mittels digitaler Suche rasch gefunden und nach Themen sortiert werden.

Martin Frauenheim spendet wertvolle Dokumente

Als besonderen Gast erteilte Thorwesten das Wort an Martin Frauenheim. Dieser kündigte an, dem Heimatverein seine gesammelten Unterlagen zur ehemaligen Hagener Seilbahn zu überlassen. Als besonders bemerkenswert hob Frauenheim die Tatsache hervor, dass sich darunter die originalen Gründungsakten befänden. Um die Akten mit modernen Methoden nutzen zu können, hat Frauenheim alle Papiere digitalisiert.

In seinem Geschäftsbericht nannte der Vorsitzende als ein wichtiges Projekt für das laufende Jahr die Errichtung einer Aussichtsplattform am Lotter Weg. „Wir hoffen, damit zum Herbst fertig zu werden.“ In den weiteren Tagesordnungspunkten stimmten die Mitglieder einmütig zu. Alle zu wählenden Amtsinhaber wurden einstimmig in ihren Funktionen bestätigt.


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