Nachwuchsprobleme und Zukunftssorge Jahresversammlung des Kolpingwerks Bezirksverband Bad Iburg

Von Rolf Habben

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Der neue und alte Vorstand des Kolpingwerks Berzirksverband Bad Iburg. Von links: Henk Hemmesmann, Kassenwart und Jugendvertreter, Werner Titgemeyer, Vorsitzender, sowie die Beiratsmitglieder Aloys Herkenhoff, Werner Schulke und Martin Löhr. Foto: Rolf HabbenDer neue und alte Vorstand des Kolpingwerks Berzirksverband Bad Iburg. Von links: Henk Hemmesmann, Kassenwart und Jugendvertreter, Werner Titgemeyer, Vorsitzender, sowie die Beiratsmitglieder Aloys Herkenhoff, Werner Schulke und Martin Löhr. Foto: Rolf Habben

Hagen . Sorge um die Nachwuchsarbeit und künftige Ausrichtung der Kolpingsfamilien bestimmten die Tagesordnung der diesjährigen Jahresversammlung des Kolpingwerks Bezirksverband Bad Iburg am Donnerstagabend im Gustav-Görsmann-Haus in Hagens Ortsteil Gellenbeck. Zum Bezirksverband gehören insgesamt 15 örtliche Kolpingsfamilien im gesamten Südkreis.

Neben den anstehenden Vorstandswahlen nahm die Diskussion darüber, wie man junge Leute und den Nachwuchs am besten erreiche, einen breiten Raum ein, die beinahe in Auseinandersetzungen über Begrifflichkeiten wie Senioren und Jungsenioren und deren Altersabgrenzungen abzudriften drohte. Vorsitzender Werner Titgemeyer verwies darauf, dass das Thema gerade auch Gegenstand des „Kolping Upgrade – unser Weg in die Zukunft“ sein könne. Dabei handelt es sich um Gesprächsrunden als Diskussionsforum in den einzelnen Kolpingsfamilien. Auf Beschluss der Bundesversammlung des Kolpingwerks 2016 in Köln gab es dazu als Leitfaden eine sogenannte „Handreichung für einen Diskussionsabend zur Klärung und Sicherung der Rolle gesellschaftlicher Beiträge von Kolping.“ Ein erstes Regionalforum des Diözesanverbandes Osnabrück findet am 7. April in der Ursulaschule in Osnabrück statt. Geeignete Referenten werden in den Regionalforen als Hilfestellung gewonnen. Hierzu sollen eigene Gedanken über die Zukunft des Kolpingwerks in den einzelnen Kolpingsfamilien entwickelt werden. Schwerpunkt sei im Rahmen der Mitgliedergewinnung die generationenübergreifende Arbeit. Was sei übertragbar, welche Angebote seien für Familien, für Jugendliche und für die ältere Generation gleichermaßen interessant. Man dürfe dabei nicht in drei Generationen denken, so Titgemeyer, man müsse sich vielmehr für alle Generationen gemeinsam öffnen, um möglichst viele Leute zu erreichen.

Künftige Veranstaltungen

Eingangs hatte Titgemeyer in seinem Bericht über die Vorstandsarbeit bereits auf künftige Veranstaltungen hingewiesen. Besonderes Gewicht legte der Vorsitzende dabei auf die Veranstaltung am 22. März im Pfarrheim Holzhausen, wo Prälat Peter Kossen aus Lengerich zum Thema „Adolph Kolping – heute noch ein Wegweiser der katholischen Soziallehre“ referieren wird. Für ebenso wichtig hielt die Versammlung die Teilnahme am anstehenden Kolpingtag am 7. Juni in Nordhorn. Hierzu wird der Bezirksvorstand einen Bus zum gemeinsamen Besuch chartern.

Neuwahl des Vorstandsgremiums

Relativ zügig und problemlos verlief anschließend die Neuwahl des Vorstandsgremiums unter der Regie von Bernhard Weinert als Wahlleiter. In offener Abstimmung wurde Titgemeyer einstimmig bei zwei Enthaltungen in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Dasselbe galt auch in Abwesenheit für Richard Plas als Schriftführer, der arbeitsmäßig verhindert war, sowie für die Mitglieder des Beirats Aloys Herkenhoff, Werner Schulke und Martin Löhr. Ebenfalls verhindert war krankheitshalber Andre Balkenhohl, der als 2. Vorsitzender und Jugendvertreter ebenso einstimmig wiedergewählt wurde.

Abschließend konnte Werner Obermeyer, Teamsprecher der gastgebenden Kolpingsfamilie Gellenbeck gemeinsam mit den Teilnehmern schon heute auf die Feier zum siebzigjährigen Bestehen der Kolpingsfamilie in Gellenbeck am 26. August anstoßen.


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