Familienverband veranstaltet Flohmarkt Hagen: Mit dem Jaguar in Barbies bunte Welt

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Hagen. Der traditionelle Flohmarkt des Ortsvereins des Deutschen Familienverbandes in der Turnhalle der Grundschule St. Martin zog viele Gäste an.

Bereits im Vorraum der Sporthalle tummelten sich viele Familien als Anbieter und Käufer an den unterschiedlichen Ständen. Zahlreiche Hocker, kleine und große Ablageflächen, etwa drei Meter große Tapeziertische verwandelten die Sporthalle und die angrenzenden Räume in einen Marktplatz mit echtem Flohmarktflair.

Dieser große Zuspruch erfreute auch den ersten Vorsitzenden des Ortsvereins Claus Denker. „Wir haben diesmal rund 90 Aussteller gewinnen können“, zeigte sich Denker zufrieden.

„Zu diesem Zeitpunkt gibt es noch nicht viele andere Flohmärkte“, begründete Denker den ungewöhnlich frühen Termin des traditionellen Flohmarktes. Es sei dem Verein wichtig gewesen möglichst viele Besucher auf den Markt zu locken, damit dieser für Aussteller und Kunden gleichermaßen attraktiv werde. Der Erlös aus den Standgebühren und dem Verkauf der Imbissstände fließe nach Auskunft von Denker wie in den Vorjahren wieder in die Familien- und Jugendarbeit.

Für jeden etwas dabei

Dass, wie bei den vergangenen Ausgaben des Familienflohmarktes auch in diesem Jahr für jeden Geschmack etwas zu haben war, wurde schon am Eingang deutlich. So bot beispielsweise Manfred Heinelt knapp ein Drittel seiner mit Leidenschaft gesammelten Modellfahrzeuge an. Besonders der „Jaguar E“ hat es Heinelt angetan. Wie der Sammler weiter berichtete, wolle er den Erlös in weitere Exponate seiner Sammlung investieren.

Herausforderungen für kluge Köpfe

Platz für neues Spielzeug wollte Vanessa Finke mit ihrer Mutter Sabine schaffen. Für die achtjährige Vanessa war es der erste Auftritt als Verkäuferin auf dem Flohmarkt des Verbandes. Ihr Angebot richtete sich vor allem an Fans kniffliger Puzzles oder Menschen, die mit Memoryspielen ihr Gedächtnis trainieren möchten. „Wir hatten schon viele Kunden“, berichtete Vanessa auf Nachfrage stolz vom Erfolg ihrer Premiere.

An einem weiteren Stand entführte die Familie Riemer ihre Besucher in die Fantasiewelt von Barbie, Ken und Co. Wer wollte konnte sich bei ihnen auch mit kleinen Modellhäusern etwa von Playmobil in die bunte Welt der bekannten Figuren versetzen. Wie die übrigen Aussteller waren auch Mitglieder der Familie Riemer mit den Umsätzen zufrieden.

Ehrenamtliche Helfer sorgen für gutes Gelingen

Für den reibungslosen Ablauf des Marktes sorgten nach Auskunft von Denker auch in diesem Jahr wieder rund 20 ehrenamtliche Helfer. „Wir machen das hier alles für die Familien“, fasst der Vorsitzende die Motivation der Organisatoren zusammen.

Ob allerdings der Erlös aus dem Vorjahr erreicht würde, wagte Denker nicht, vorherzusagen. Sicher sei nur, dass es im nächsten Jahr wieder einen Flohmarkt des Verbandes in Hagen geben werde.


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