Duo „Die Gastgeber“ in der Dorfstraße Musikalischer Abend im Gasthaus Beckmann in Hagen

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Zu einem Abend voller Songs und Stories luden am Freitag „Die Gastgeber“ Ismael Fischmord (links) und Dennis Fechtelpeter ein. Foto: Michael PohlZu einem Abend voller Songs und Stories luden am Freitag „Die Gastgeber“ Ismael Fischmord (links) und Dennis Fechtelpeter ein. Foto: Michael Pohl

Hagen. Im Rahmen der musikalischen Reihe „Bock auf..“ luden am Freitag die Organisatoren Fabian, Michael und Karin Meldau zu einem heiteren Abend mit „Songs & Stories“ ins Gasthaus Beckmann ein. Das Duo „Die Gastgeber“ hatte dabei viele Stücke mit Humor vorbereitet.

Eigentlich handelt es sich die dem Duo „Die Gastgeber“ um Teile zweier unterschiedlicher Ensembles. Zunächst stellt mit Dennis Fechtelpeter der Gitarrist des Duos „Chopin und ich“ die musikalische Hälfte der Besetzung dar. Den literarischen Part übernahm an diesem Abend Michael Isfort alias Ismael Fischmord

Das Kölner Duo hat nach eigener Darstellung seine Wurzeln in Ostwestfalen. „Für meinen Künstlernamen musste kein Tier sterben“, betonte der Literaturcomedian Michael Isfort alias Ismael Fischmord. Viel mehr habe er wie Fechtelpeter ebenfalls in einer Band gespielt. Weil drei Mitglieder der ehemaligen Besetzung den gleichen Namen trugen, suchte man für ihn ein Synonym um sich unter einander besser verständigen zu können. „Herausgekommen ist dieses etwas schiefe Anagramm“, so Isfort.

Seit vier Jahren gemeinsam auf der Bühne

Zu ihrer jetzigen Formation haben „Die Gastgeber“ 2014 im Rahmen eines gemeinsamen Auftritts in Köln gefunden. Dabei seien so viele Gemeinsamkeiten festgestellt worden, dass man beschloss, fortan einige Auftritte zusammen zu absolvieren. Ihrem Publikum in den Räumen des Gasthauses Beckmann stellten sich die Künstler zunächst durch ein fiktives Radiointerview vor.

Auf diese Weise eröffnete Moderator Fechtelpeter den Abend und befragte seinen literarischen Gegenpart zur weltmeisterlichen Empathie. Im weiteren Verlauf des Abends erhob das Duo nicht nur Mitgefühl und Verständnis zu einer sportlichen Herausforderung. So zeigte sich bei der musikalischen Suche nach einer Altbauwohnung und deren anschließender poesievoller Beschreibung ihrer Tücken, dass es sich hierbei in Zukunft vielleicht um eine olympische Sportart handeln könne.

Probleme unserer Zeit humorvoll in Szene gesetzt

Auf diese Weise nahmen Isfort und Fechtelpeter abwechselnd mit feinsinnigen Humor die Probleme der modernen Gesellschaft aufs Korn. Daneben erklärten sie ihren Gästen, wie Künstler Glück bei Frauen haben könnten. Es sei nicht ,wie Loriot es einst besungen habe, das Klavier, sondern die Gitarre, mit der das Herz einer Frau zu gewinnen sei, so die Überzeugung des Duos.


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