Beginn am 18. April Hagen und Hasbergen präsentieren sich auf der LaGa

Von Horst Troiza

Die Gemeinde Hagen präsentiert mit „Horses & Dreams“ bei der Landesgartenschau in Bad Iburg eins seiner Markenzeichen. Foto: Michael GründelDie Gemeinde Hagen präsentiert mit „Horses & Dreams“ bei der Landesgartenschau in Bad Iburg eins seiner Markenzeichen. Foto: Michael Gründel

Hagen/Hasbergen. Ab dem 18. April öffnet die Landesgartenschau in Bad Iburg ihre Pforten. Die umliegenden Kommunen sind eingeladen, sich dort zu präsentieren oder Vereine und Verbände zur Beteiligung aufzurufen. Hagen setzt bei seiner Präsentation auf dem Gartenschaugelände voll auf seine Paradepferde Kirschblüte und Horses & Dreams. In Hasbergen liegt die Entscheidung bei den Vereinen und Verbänden selbst.

Bei Jenny Menkhaus im Rathaus laufen die Fäden für die Beteiligung Hagens an der Landesgartenschau zusammen. Es sind jetzt nur noch weniger als 50 Tage bis zu Beginn der wohl größten Veranstaltung, die der Südkreis und seine Kommunen je erlebt haben.

In Hagen ist das Hauptwerk für die Mitwirkung an der Landesgartenschau bereits getan. „Wir sind schon in der ersten Woche dran und werden eine Teilfläche des Pavillons des Tourismusverbandes Osnabrücker Land besetzen“, verrät die Wirtschaftsförderin aus dem Rathaus. Der zeitige Auftritt hat etwas mit den beiden Markenzeichen zu tun, mit denen sich Hagen beim Publikum präsentieren will, denn knapp eine Woche später beginnt „Horses & Dreams“ und, wenn das Wetter mitspielt, blühen dann auch die Kirschen. Fachleute werden für den Besuch des Reitfestivals werben und Obstexperten Fragen zum Thema Kirschen beantworten.

Programm auf der Freifläche

Das ist aber bei Weitem noch nicht alles. Für den 21. April hat sich der Reitverein St. Martinus angesagt, der auf der Freifläche vor dem Pavillon therapeutisches Reiten vorstellt. Und auch die Jugendmusikschule ist mit vier jungen Musikerinnen vertreten, die das beispielhafte Konzept der in Trägerschaft der Gemeinde stehenden musikalischen Ausbildung dokumentieren.

Ein zweiter Terminblock findet gleich Anfang vom zweiten bis achten Juli statt. „Dann stehen die Kirschreife, Wandern und Kultur im Mittelpunkt“, erklärt Menkhaus. So werden wieder Kirschexperten anwesend sein. Der Heimatverein Hagen wirkt gleich an zwei Tagen mit verschiedenen seiner Gruppen mit, die Musikkapelle Hagen unterhält mit flotter Musik und die AG Natur und Umwelt berichtet über ihre Arbeit.

Bühne im Kneipp-Erlebnis-Park

„Es wurden auch weitere Vereine und Gruppen informiert. Sie können in Eigenregie um eine Teilnahme nachsuchen“. Gelegenheit dazu gibt die Bühne im Kneipp-Erlebnis-Park, die angemietet werden kann. Diese bietet auch Vereinen und Verbänden aus der Hüggelgemeinde Platz. Anders als in Hagen, wo die Wirtschaftsförderung die Beteiligung koordiniert, überlässt es die Verwaltung in Hasbergen allen Gruppen selbst, ob und wie sie sich auf der Landesgartenschau präsentieren. „Dazu haben wir alle Vereine angeschrieben und dargestellt, auf welche Weise sie sich dort vorstellen können sowie weitere Informationen zur Anmeldung, Standanmietung und Aufnahme ins Bühnenprogramm gegeben“, berichtet die zuständige Fachleiterin Mareike Mons. Die Gemeinde selbst miete keinen Stand an oder Ähnliches, das müsse jeder Interessent selbst tun.

Literaturkreis und Geozentrum

Wie das aussehen kann, erklärt Werner Wessel, Vorsitzender des Kultur- und Verkehrsvereins der Hüggelgemeinde. „Wir machen nicht als Ganzes mit, aber einzelne Arbeitskreise des Vereins werden dabei sein“. So wird zum Beispiel der Literaturkreis an einer Unicef-Veranstaltung für Kinder teilnehmen. Auch das Geozentrum Hüggel macht mit - am Stand von TerraVita, wo es die paläontologische Vielfalt der Umgebung darstellen wird. „Ursprünglich hatte auch der plattdeutsche Arbeitskreis mitwirken sollen, das ist inzwischen aber wieder rückgängig gemacht worden“, so Wessel.