Einstein trifft Star Wars Kinderkarneval in St. Josef in Hasbergen punktet mit Spiele-Klassikern

Von Andreas Wenk

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awen Hasbergen. Rund 80 Schokoküsse, zehn Tafeln Schokolade und Hunderte Bonbons waren die Grundausstattung für den Kinderkarneval im Pfarrgemeindehaus St. Josef. Das Einkaufen habe mit am meisten Spaß bei der Vorbereitung gemacht, erzählte Amelie Haupt (14), die den Nachmittag federführend mit Marie Richter (15) organisiert hatte.

Schon um 15.45 Uhr waren die meisten der 45 Kinder da und warteten darauf, dass Jonas Küssner (18) das Startsignal gab. Als närrischer Conférencier präsentierte er sich in einem Tutti-Frutti-Anzug als maßgeschneiderter Frucht-Cocktail.

Nach einem Einführungstanz zum Aufwärmen konnten sich die Kinder auf die verschiedenen Angebote aufteilen. „Schokoladenwettessen“, allein das Wort löste schon Begeisterung aus. „Das will ich auch“. Doch schon bald zeigte sich, dass es gar nicht so einfach ist, der mehrfach in Zeitungspapier eingewickelten Tafel mit Messer und Gabel ein Stück abzuringen, zumal es zuvor galt, Mütze, Handschuhe und Schal anzulegen. Und würfelte ein anderes Kind eine Sechs, ging alles wieder von vorne los.

Waffeln waren rationiert

Anders bei den Waffeln: Auch hier bildete sich sofort eine Schlange. Amelie und Marie hatten alle Hände voll zu tun. Doch von den reichlich mit Puderzucker bestreuten Leckereien bekam jedes Kind nur eine, damit der Karneval nicht in Völlerei umschlug. Genauso war es beim Schokokusswettessen. Auf großes Interesse stieß auch die Schatzsuche im abgedunkelten Zelt. Hier hatn die Gruppenleiter der Katholischen Jungen Gemeinde Bonbons zwischen Luftballons und Zeitungsschnipseln verstreut. Die galt es binnen weniger Sekunden mit verbundenen Augen aufzuspüren.

Gemeindereferentin Jutta von Heine freute sich, dass solch klassische Kinderspiele immer noch begeistern können. Außerdem lobte sie die Fantasie der Kinder und ihrer Eltern: „Sind die nicht alle toll verkleidet?“ Stimmt, die Kinder waren zurecht stolz auf ihre Kostüme. Sarah ging als Clown. Da haben Mama und Oma mitgeholfen. Der Hingucker aber war Christopher. Unverkennbar gab er Albert Einstein.

Rotkäppchen und der kleine Vampir

Erik und Theo spielten Star-Wars-Figuren und führten einen Laser-Schwertkampf auf. Aber ob Sophie als Tiger, Mathis und Karl als Astronaut und Roboter, Matti als Judo-Kämpfer oder Maya als Rotkäppchen und Vivien als Vampir, sie alle hatten sich mächtig ins Zeug gelegt. Da wurde die Reise nach Jerusalem zu einem Kostüm-Schaulaufen. Und wer dennoch Nachholbedarf verspürte, konnte beim Maskenbasteln noch eins draufsetzen. Kindervergnügen pur. Das hatte sich soweit herumgesprochen, so von der Heide, dass sogar manche Eltern aus Hellern ihre Kinder nach Hagen brachten.


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